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Mit diesen Gestaltungstipps kommen Sie am Spam-Filter vorbei

veröffentlicht am 11.05.2009 unter Marketing
Wie Sie sicherstellen, dass Ihre Newsletter und Mailings ankommen
Immer mehr E-Mail-Programme verfügen über einen Spam-Filter, mit dem unerwünschte
Werbe-Mails aussortiert werden. Auch die webbasierten Mail-Dienste setzen solche Techniken ein. Wir verraten Ihnen hier, wie Sie sicherstellen, dass Ihre Newsletter und Mailings nicht in einem solchen Filter steckenbleiben.

Vorab ein Hinweis: Einen hundertprozentigen Schutz vor einem Spam-Filter kann es nicht geben. Die Technologien der verschiedenen Filter sind sehr unterschiedlich und werden kontinuierlich angepasst. Hinzu kommt, dass sich die Entwickler verständlicherweise nicht in die Karten schauen lassen.

Mit diesen Tipps minimieren Sie die Gefahr, dass sich Ihre Mails im Filter verfangen, jedoch ganz erheblich:

Verzichten Sie auf Reizwörter in Betreff und Text
Dass Begriffe aus dem Themenbereich Sex und verschiedene Medikamente absolut tabu sind, ist heute hinlänglich bekannt. Spam-Filter reagieren mittlerweile aber auch auf viele andere Reizwörter.

Eine sehr interessante Liste der aktuellen Reizwörter können Sie sich beim österreichischen Unternehmen Mailworx unter www.mailworx.info/antispam kostenlos herunterladen. Sie werden sich wundern - in der neuesten Liste befinden sich z. B. Begriffe wie „Schmerzen“ oder „Hausfrau“.

Praxis-Tipp:
Spam-Filter unterscheiden zwischen Betreffzeile und Text. Die Regeln für den Betreff sind wesentlich härter. Verzichten Sie dort unbedingt auf die klassischen Spam-Begriffe, ganze Wörter in Großbuchstaben oder den exzessiven Gebrauch von Ausrufezeichen. Im Textteil der E-Mail sind Sie freier, sollten aber auch dort auf zu viele Reizwörter verzichten.

Verwenden Sie eine seriöse Absender-Adresse
Wenn Sie einmal einen Blick in Ihren Spam- oder Junk-Mail-Ordner werfen, werden Sie sehen, dass Spam-Versender gerne Absender der Art Harry123@gmx.com verwenden. Diese verstecken sie hinter weiblichen Vornamen als Anzeigename. Versenden Sie Ihre Newsletter immer über eine Adresse, die Sie klar identifizierbar macht.

Das bietet Schutz vor dem Spam-Filter und ist zudem auch gesetzlich vorgeschrieben. Am besten verwenden Sie newsletter@ihre-firma.de oder vorname.nachname@ihre-firma.de.

Verwenden Sie Text oder einfachen HTML-Code
Was Spam-Filter gar nicht mögen, sind komplexe HTML-Codes. Diese sind aber ohnehin zu vermeiden, da sie die Gefahr bergen, dass E-Mails zerstückelt oder gar unlesbar beim Empfänger ankommen.

Bedenken Sie, dass gängige HTML-Editoren wie Dreamweaver oder Frontpage nicht geeignet sind, guten HTML-Code für E-Mails zu erstellen. Am besten verwenden Sie einen einfachen Text-Editor.

Verzichten Sie auf Datei-Anhänge
Wenn Sie Dateien an Ihre E-Mails anhängen, schrillen bei jedem Spam-Filter alle Alarmglocken. Ganz besonders verdächtig sind ausführbare Programme (.exe) und gepackte Dateien (.zip), aber auch Office-Dokumente führen zu Problemen. Ausnahme: PDF-Dokumente gelten als  unverdächtig und werden von den Filtern akzeptiert.

Tipp: Machen Sie den Spam-Filter-Test
Wenn Sie Ihren Newsletter oder Ihr Mailing fertig haben, können Sie es auf eine mögliche Spam-Klassifikation prüfen lassen. Der Anbieter Lyris stellt dafür einen kostenlosen Spam-Assassin-Test zur Verfügung. Rufen Sie diesen unter www.lyris.com/contentchecker auf.

Auf der Seite geben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und alle relevanten Informationen zu Ihrem Newsletter ein. Sie bekommen dann eine Kurzbewertung direkt auf der Webseite. Eine detaillierte Bewertung folgt anschließend per E-Mail.
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