Kunden dürfen nicht überrumpelt werden
Laut § 4 des UWG ist es außerdem verboten, potenzielle Kunden zu überrumpeln, sie also z. B. mit schockierenden Unfallfotos zu konfrontieren und direkt den Antrag für eine Kinderversicherung unter die Nase zu halten.
Wie Sie die besten Verkaufsmitarbeiter dauerhaft binden
Als Führungskraft mit Personalverantwortung stehen Sie immer wieder vor dem gleichen ärgerlichen Phänomen: Die durchschnittlichen und schlechten Mitarbeiter kleben geradezu an ihren Stühlen in der Marketingabteilung. Die besten Verkäufer dagegen kündigen am schnellsten - oder werden vorher abgeworben. Doch Sie können einiges tun, um die Besten möglichst dauerhaft zu binden, empfiehlt
Marketingleitung aktuell:
Tipp 1: Intensivieren Sie die Kommunikation
Es kann leicht passieren: Der Chef kümmert sich gar nicht mehr so recht um seine besten Mitarbeiter. Weil es bei denen so gut läuft - Eingriffe sind da ja gar nicht mehr nötig. Doch genau das ist der Fehler: Die Mitarbeiter verlieren so die Bindung. Deshalb: Intensivieren Sie die Kommunikation mit Ihren besten Mitarbeitern. Das ist am wirkungsvollsten, wenn Sie Ihre Zugpferde in wichtige Entscheidungen einbeziehen:
- "Wie ist Ihre Meinung dazu?"
- "Welche Ideen haben Sie zu diesem Punkt?"
Stellen Sie solche Fragen immer dann, wenn Sie Entscheidungen treffen müssen, die für die Abteilung oder das Unternehmen wichtig sind. So steigt die "gefühlte Wichtigkeit" des Mitarbeiters - und das kann Abwanderungstendenzen vorbeugen.
Tipp 2: Unterforderung vermeiden
Wer Ziele, für die andere hart arbeiten müssen, mühelos übererfüllt, der fühlt sich schnell unterfordert. Schneiden Sie die Ziele also individuell auf die Fähigkeiten zu - damit die Arbeit auch für Ihre besten Mitarbeiter immer wieder eine interessante Herausforderung bleibt.
Wie Sie sich für Ihre Kunden unentbehrlich machen
Wenn ein Lieferant für seine Kunden unentbehrlich geworden ist, dann wird kaum mehr über Preise gesprochen.
Kunden bleiben Ihnen treu, wenn sie die Gewissheit haben, dass Sie sie und ihre Probleme ernst nehmen und sich ernsthaft darum kümmern, ihnen bei deren Lösung zu helfen. Machen Sie deshalb Ihre Verkäufer und Mitarbeiter zu Problemlösern. Denn dann erst vermitteln Sie Ihren Kunden das gute Gefühl, dass sie sich bei Ihnen in den richtigen Händen befinden. Drei Beispiele zeigen, wie Sie im Fachhandel, in der Dienstleistung oder im produzierenden Gewerbe unentbehrlich werden:
Beispiel 1: Fachhandel
Wenn vorauszusehen ist, dass ein Kunde mit dem gekauften Gerät nicht zurecht kommt, bieten Sie Ihre Hilfe an. Geben Sie ihm Ihre Visitenkarte mit der Rufnummer, unter der er Sie gut erreichen kann. Solche Hilfestellungen benötigen Kunden beispielsweise für die Programmierung von Fernseh- und DVD-Geräten. Und besonders wichtig sind sie für Kunden, die Probleme mit ihrem neuen PC haben. Sie schätzen Ihre kundenorientierte Notfall-Hilfe höher ein als die Schnäppchen-Preise beim Discounter.
Beispiel 2: Service
Kunden bleiben dem Dienstleister treu, auf den sie sich voll und ganz verlassen können und den sie nicht laufend kontrollieren müssen. Abwerbungsversuche werden bei ihnen kaum fruchten. Die Sicherheit, dass die Serviceaufgaben zuverlässig erledigt werden, ist für sie ausschlaggebend.
Sie machen sich als Dienstleister vor allem auch dann unentbehrlich, wenn Sie den Nutzen, den Sie Ihren Kunden bringen, immer mehr steigern. Je mehr Erleichterungen Sie Ihrem Kunden bringen, umso wichtiger werden Sie für ihn.
Beispiel 3: Hersteller
Ausschlaggebend für Ihren Erfolg im Hinblick auf Ihre Geschäftskunden ist, nicht mehr produkt-, sondern lösungsorientiert zu handeln. Dies bedeutet: Sie machen sich unentbehrlich, wenn Sie ermitteln, für welches konkrete Problem welche Lösung die geeignetste ist.
Diese Problemlösungssuche setzt jedoch voraus, dass Sie mit Ihren Kunden einen engen Informationsaustausch pflegen.
Erst wenn Sie wissen, mit welchen Schwierigkeiten ein Kunde in Bezug auf seine Konkurrenten konfrontiert ist und welche Forderungen seine Kunden an ihn haben, dann können Sie ihm gezielt den Nutzen bieten, den er für seinen Geschäftserfolg benötigt.
Die Zukunft gehört der Zusammenarbeit ...
... meint Bestsellerautor Edgar K. Geffroy. Seine Erfolgsregeln:
- sich mit seinem Kunden eng vernetzen
- Lösungen finden, die dem Kunden Probleme lösen
- Ideen entwickeln, die den Kunden erfolgreich machen
Wer gegen Ihr Telefonmarketing klagt, muss belegen, ob Sie Consumer- oder Business-Werbung betrieben haben
Urteil des OLG Köln zu Telefonwerbung
Telefonwerbung wird von den Gerichten zunehmend kritischer betrachtet. Für Sie als Werbeverantwortlichen kommt erschwerend hinzu, dass Sie eine saubere Linie zwischen gewerblichen und privaten Kunden ziehen müssen. Das kann auch ein Vorteil sein, berichtet jetzt
Marketingleitung aktuell:
Für die Zulässigkeit der Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern gelten strengere Voraussetzungen als für die Telefonwerbung gegenüber Gewerbetreibenden. Möchte Sie jemand aufgrund Ihrer Telefonwerbung verklagen, muss er deshalb bereits beim Klageantrag deutlich machen, ob er mit seiner Klage erreichen möchte, dass Anrufe gegenüber Verbrauchern oder Gewerbetreibenden untersagt werden sollen.
Telefonwerbung gegenüber einem Gewerbetreibenden ...
... liegt vor, wenn die von Ihnen beauftragte Agentur oder Ihr Inhouse-Call-Center eine gewerbliche Nummer anruft. Dieser Anruf bleibt auch dann gewerblich, wenn der Unternehmer ihn automatisch an seine Privatnummer weiterleiten lässt.
Geklagt hatte ein Dachverband von Verbraucherzentralen gegen einen Weinhandel. Dabei wurde im Auftrag der beklagten Firma unter anderem eine Blumenhandlung angerufen. Der Inhaber dieser Blumenhandlung hatte aber sein Telefon weitergeleitet - vom Geschäftsapparat auf seine Privatnummer. Der Blumenhändler fühlte sich privat belästigt und wandte sich an die Verbraucherschützer. Diese forderten ein Verbot, "Verbraucher ohne deren ausdrückliches oder stillschweigendes Einverständnis anzurufen oder anrufen zu lassen".
In unterster Instanz erhielten die Verbraucherschützer Recht. Das OLG hob das Urteil jedoch auf. Zum einen hielten die Richter die Klage für unbegründet, da die Telefonanrufe an "Verbraucher" ja gar nicht beabsichtigt waren. Damit richtete sich die Klage nicht gegen die mögliche Verletzung (unerlaubte Werbeanrufe im gewerblichen Bereich). Andererseits betonten die Richter aber ausdrücklich:
Die Weinhandlung hat sich dennoch falsch verhalten. Denn für ein mutmaßliches Einverständnis der Inhaber des Blumenhandels mit einem solchen Werbeanruf gibt es keine Anhaltspunkte, da zwischen Wein und Blumen keinerlei Sachbezug besteht. Nur weil die Klage sich gegen den falschen Sachverhalt richtete, wurde sie zurückgewiesen (OLG Köln, 5.11.2004, Az. 6 U 88/04).
Was das Urteil für Sie bedeutet:
Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ist ohne deren Einwilligung oder gegenüber sonstigen Marktteilnehmern ohne deren mutmaßliche Einwilligung unzulässig (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG n.F). Aber: § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG n.F. macht die Zulässigkeit von Werbeanrufen gegenüber Verbrauchern und gegenüber sonstigen Marktteilnehmern von unterschiedlichen Voraussetzungen abhängig. Deshalb ist entscheidend, wen Sie anrufen:
Anrufe unter einer Privatnummer sind stets Werbung gegenüber Verbrauchern. Anrufe unter einer gewerblichen Nummer sind solche gegenüber "sonstigen Marktteilnehmern". Ob auf diese Nummern eine Umleitung geschaltet ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Klären Sie deshalb,
a) bei Privatpersonen, ob DEFINITIV eine Einwilligung vorliegt,
b) bei Gewerbetreibenden, ob hier wirklich ein Zusammenhang zwischen Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung besteht ODER ob hier ebenfalls eine Zustimmung des Anzurufenden vorliegt.
Worauf Sie außerdem achten sollten:
Bei einer Werbung mit Telefonanrufen wird auf die so genannte mutmaßliche Einwilligung abgestellt. Es muss daher ein besonderes Interesse des Angerufenen erkennbar sein, das dann zur Einwilligung führt. Im Urteilsfall (Weinhändler ruft Blumenhändler an) wäre das nicht gegeben.
Die 8 goldenen Regeln für gelungene Kundenkorrespondenz
Korrespondenz-Tipps: Wie Sie mit Briefen die Kundentreue stärken
Schon anhand des Briefstils lässt sich erkennen, ob Sie es mit Ihrer Kundenorientierung ernst meinen. Sorgen Sie deshalb bei Ihren Briefen dafür, dass sie die richtige Wirkung erzielen. Kein Problem, wenn Sie die 8 goldenen Regeln der Kundenkorrespondenz kennen:
1. Beginnen Sie positiv.
Damit machen Sie den Empfänger zugänglich für das, was jetzt kommt. Beispiel: "Wir kommen zurück auf Ihr Schreiben vom ..." klingt kalt und unverbindlich. Wer jedoch beginnt mit: "Vielen Dank für Ihren Vorschlag ...", öffnet den Adressaten für die folgenden Informationen.
2. Schaffen Sie Sympathie.
Zeigen Sie durch die Wörter "wir" oder "uns" dem Briefempfänger immer wieder, dass Sie ihn als Partner sehen. Beispiele: "unsere langjährige Zusammenarbeit", "unser gemeinsamer Erfolg", "wir haben gute Chancen ...".
3. Bieten Sie Lösungen an.
Geschäftsbriefe stellen den Empfänger oft vor ein Problem. Entweder muss er eine Entscheidung treffen, oder er muss Aktivitäten in Gang setzen. Deshalb ist er dankbar, wenn Sie eine Lösung anbieten.
Beispiel: Die Formulierung "Produkt A ist preisgünstiger - dafür hat Produkt B eine höhere Leistung" bringt den Empfänger in ein Entscheidungsrisiko. Besser ist es, ihm die Entscheidung zumindest zu erleichtern: "Produkt A ist zwar preisgünstiger. Aber speziell in unserem Fall bietet Produkt B folgende Vorteile ..."
4. Machen Sie Ihrem Kunden Handlungsvorschläge.
Er soll wissen, welche Konsequenzen der Briefinhalt hat und auf welche Weise er reagieren kann. Führen Sie ihn also beispielsweise mit folgender Formulierung zum Ziel: "Vielleicht sollten wir uns noch innerhalb des Monats zu einem Gespräch treffen."
5. Beschreiben Sie Sachverhalte möglichst bildhaft.
Ein Problem wird dem Kunden erst dann bewusst, wenn Sie es ihm möglichst deutlich vor Augen führen. Dies gilt auch für die Vorteile Ihres Angebots. Wenn Sie dessen Nutzen beschreiben, können Sie den Kunden besser überzeugen. Beispiel: "Für Sie wird diese schwere Knochenarbeit jetzt kinderleicht."
6. Verwandeln Sie Fachbegriffe in Nutzenaussagen.
Hat der Kunde Schwierigkeiten, dem Text zu folgen, dann wird er zu dem Schluss kommen: "Wenn ich schon den Brief nicht verstehe, dann ist auch das angebotene Produkt für mich zu kompliziert."
Deshalb ist es sinnvoll, Fremdwörter und Fachbegriffe in Nutzenargumente zu verwandeln. Beispiel 3D-Grafikkarte für den PC: "Jetzt laufen auch die schnellsten Computerspiele ruckelfrei." Beispiel Antischlupfsystem für das Auto: "Sie starten zügig, ohne dass die Räder durchdrehen."
7. Ersetzen Sie negative Vor- und Nachsilben.
Begriffe sollen beim Briefempfänger Empfindungen auslösen. Doch negative Vor- und Nachsilben wie un- oder -los beeinträchtigen diese Wirkung. Beispiel: "Schmutzig" wirkt stärker als "unsauber", "einfach" wirkt stärker als "problemlos".
8. Schreiben Sie einfach.
"KISS" (Keep It Simple and Short) ist zwar die bekannteste Regel für Geschäftsbriefe. Gegen sie wird jedoch am meisten verstoßen. Deshalb: Formulieren Sie immer so einfach und so kurz wie möglich.
Wann Werbung mit Prominenten Sinn macht - und wann nicht
Auch mittelständische Unternehmen setzen zunehmend auf prominente Gesichter.
Werbung mit Prominenten ist laut
WerbePraxis aktuell längst keine Domäne großer Markenartikler mehr. Auch mittelständische Unternehmen setzen zunehmend auf prominente Gesichter. Laut der aktuellen Studie "PromiVision 2005" arbeitet bereits jede 5. Kampagne mit prominenten Gesichtern. Kein Wunder also, dass längst nicht mehr nur Top-Stars als Werbe-Ikonen auftreten, sondern auch immer mehr "Halb-Promis" aus der 2. Reihe. Ob das auch für Sie sinnvoll wäre, lesen Sie in diesem Beitrag.
Einer Umfrage von TNS Sport zufolge ist mehr als jeder 2. Marketing-Entscheider der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland der Auffassung, dass Werbung mit Prominenten für die Markenkommunikation weiter an Bedeutung gewinnen wird. Lediglich jeder Fünfte sagt, dass Prominenten-Werbung als Marketing-Instrument eher zu vernachlässigen sei.
Insgesamt erwarten 500 befragte deutsche Werbeleiter, dass die Ausgaben für "Promi-Werbung" 2005 im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 % wachsen werden (TNS Sports, 2005). Für den Aufschwung der Testimonial-Werbung führen die Werbeprofis folgende Gründe an:
64 % : positiver Imagetransfer von Promi zu Marke
35 % : schneller Bekanntheitsaufbau der Marke
33 % : mehr Aufmerksamkeit
16 % : hohe Sympathiewerte
14 % : Identifikation mit der Marke
12 % : hohes PR-Potenzial
(Quelle: PromiVision 2005, TNS Sport/TNS Emnid)
Vorabkontrolle ist für viele Werbeleiter ein Fremdwort
Wichtigstes Ziel der Werbeleiter ist laut TNS Emnid die Schaffung von Aufmerksamkeit für die beworbene Marke oder das beworbene Unternehmen. Erstaunlich ist jedoch, dass nicht einmal die Hälfte der Firmen, die mit Prominenten werben, vor deren Verpflichtung überprüfen, ob die Testimonialgeber aus Sicht der umworbenen Verbraucher überhaupt zur Zielgruppe passen.
Diese Leichtfertigkeit kann sich rächen - denn wer aufs falsche Zugpferd setzt, kann das Gegenteil von dem erreichen, was er beabsichtigt: Hat der vermeintliche Sympathieträger in der Zielgruppe ein negatives Image, kann die Werbung dazu führen, dass keine neuen Interessenten gewonnen, sondern Stammkunden verloren gehen.
Doch neben der mangelnden Akzeptanz der Prominenten in der Zielgruppe gibt es auch eine Reihe anderer Punkte, die bei Werbung mit Prominenten zu Problemen führen können:
Nachteile von Werbung mit Prominenten
61 % : Imageverlust der Marke durch negatives Verhalten des Prominenten
36 % : starke Abhängigkeit vom Image des Prominenten
31 % : Prominenter überstrahlt Marke (Vampireffekt)
25 % : keine Glaubwürdigkeit durch Multi-Testimonials
21 % : keine Identifikation zwischen Prominentem und Produkt
11 % : zu starke Polarisierung durch den Prominenten
11 % : schnelle Abnutzung des Prominenten
(Quelle: PromiVision 2005, TNS Sport/TNS Emnid )
Mit Prominenten, die durch Multi-Testimonials auffallen - also sich für mehrere Unternehmen gleichzeitig ins Zeug legen - , lässt sich oft keine nachhaltige Werbewirkung erzielen: So können sich beispielsweise nur 38 % der deutschen Verbraucher daran erinnern, für welche Produkte der omnipräsente Günter Jauch eigentlich wirbt.
Tipp von WerbePraxis aktuell: Besonders bei der Auswahl halbprominenter Testimonials sollten Sie kritisch sein: Die Tatsache allein, dass jemand eine hohe Medienpräsenz hat, heißt noch lange nicht, dass er auch Ihre Werbung beflügelt. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn Agenten und Agenturen "Auslaufmodelle" zu günstigen Konditionen vermitteln.
Die Zeiten, in denen Waldemar Hartmann als namhafter Sportreporter von sich reden machte, sind längst vorbei: Mittlerweile sorgt er vor allem durch seine unangemessen kumpelhafte Art, mit denen er in Fernsehstudios für Stammtischatmosphäre sorgt, für Gesprächsstoff. Dieses zweifelhafte Image wird durch den peinlich anmutenden Schüttelreim "Der Waldemar, der Waldemar, der hat jetzt auch die aquabar" nicht gerade aufpoliert.
Was bedeutet eigentlich "Geo-Marketing" und wie wende ich es sinnvoll an?
10 Praxis-Tipps zur geografischen Marktaufteilung
Carlos Zamorano, Chefredakteur von
Marketingleitung aktuell, erklärt: Der Begriff Geo-Marketing wird verwendet, wenn im Marketing Maßnahmen oder Strategien unter Berücksichtigung geografisch differenzierter Fakten entwickelt werden. Produkte werden gezielt raumbezogen vermarktet. Räumliche und raumbezogene Informationen beantworten wichtige Fragen des Vertriebs:
- Wo wohnen meine Kunden? Wie kann ich Vertriebsgebiete meiner Außendienstler optimal bestimmen?
- Mit welchem Sortiment überzeuge ich an welchem Standort?
- Welche Informationen stecken in meinen Kundenadressen?
Die Anwendungsbereiche von Geo-Marketing reichen vom Direktmarketing über die Distributions- und Außendienstplanung bis zur Routenoptimierung und Mediaplanung.
10 Praxis-Tipps zur geografischen Marktaufteilung:
Tipp 1: Sammeln Sie als Erstes alle relevanten internen und externen Daten, die in die Planung und Bewertung eingehen sollen, und führen Sie diese in einer zentralen Datenbank zusammen.
Tipp 2: Klassifizieren Sie Ihre Kunden in A-, B-, C-Kunden.
Tipp 3: Führen Sie eine IST-Analyse durch:
a) Erheben Sie den Status Quo und bewerten Sie die Marketing-Gebiete im Vergleich zueinander.
b) Analysieren und überprüfen Sie, ob es regionale Besonderheiten gibt, die die Marketing-Gebiete beeinflussen.
Tipp 4: Analysieren Sie sämtliche Marketing- und Vertriebsaktivitäten in den Gebieten nach Vertriebsweg (Direktmarketing, Telefonmarketing, Klassik, Außendienst).
Tipp 5: Nutzen Sie zur Auswertung grafische Tools - Geografische Informationssysteme, mit denen Sie auf einem PC die Unternehmens- und Potenzialdaten sowie die eigenen Organisationsstrukturen mit einer Landkarte verknüpfen können. Neben der Analyse können Sie mit einem GIS die Daten plastisch darstellen.
Tipp 6: Ziehen Sie Konsequenzen und nehmen Sie sich gegebenenfalls die Zeit, Marketing- und Vertriebsgebiete neu aufzuteilen.
Tipp 7: Holen Sie die Geschäftsführung rechtzeitig mit ins Boot.
Tipp 8: Beziehen Sie den Vertrieb rechtzeitig mit ein.
Tipp 9: Binden Sie alle anderen relevanten Abteilungen in die Prozesse mit ein.
Tipp 10: Legen Sie die Kriterien für eine Neuaufteilung der Marketing- und Vertriebsgebiete offen.
Was bedeutet eigentlich "Geo-Marketing" und wie wende ich es sinnvoll an?
10 Praxis-Tipps zur geografischen Marktaufteilung
Carlos Zamorano, Chefredakteur von
Marketingleitung aktuell, erklärt: Der Begriff Geo-Marketing wird verwendet, wenn im Marketing Maßnahmen oder Strategien unter Berücksichtigung geografisch differenzierter Fakten entwickelt werden. Produkte werden gezielt raumbezogen vermarktet. Räumliche und raumbezogene Informationen beantworten wichtige Fragen des Vertriebs:
- Wo wohnen meine Kunden? Wie kann ich Vertriebsgebiete meiner Außendienstler optimal bestimmen?
- Mit welchem Sortiment überzeuge ich an welchem Standort?
- Welche Informationen stecken in meinen Kundenadressen?
Die Anwendungsbereiche von Geo-Marketing reichen vom Direktmarketing über die Distributions- und Außendienstplanung bis zur Routenoptimierung und Mediaplanung.
10 Praxis-Tipps zur geografischen Marktaufteilung:
Tipp 1: Sammeln Sie als Erstes alle relevanten internen und externen Daten, die in die Planung und Bewertung eingehen sollen, und führen Sie diese in einer zentralen Datenbank zusammen.
Tipp 2: Klassifizieren Sie Ihre Kunden in A-, B-, C-Kunden.
Tipp 3: Führen Sie eine IST-Analyse durch:
a) Erheben Sie den Status Quo und bewerten Sie die Marketing-Gebiete im Vergleich zueinander.
b) Analysieren und überprüfen Sie, ob es regionale Besonderheiten gibt, die die Marketing-Gebiete beeinflussen.
Tipp 4: Analysieren Sie sämtliche Marketing- und Vertriebsaktivitäten in den Gebieten nach Vertriebsweg (Direktmarketing, Telefonmarketing, Klassik, Außendienst).
Tipp 5: Nutzen Sie zur Auswertung grafische Tools - Geografische Informationssysteme, mit denen Sie auf einem PC die Unternehmens- und Potenzialdaten sowie die eigenen Organisationsstrukturen mit einer Landkarte verknüpfen können. Neben der Analyse können Sie mit einem GIS die Daten plastisch darstellen.
Tipp 6: Ziehen Sie Konsequenzen und nehmen Sie sich gegebenenfalls die Zeit, Marketing- und Vertriebsgebiete neu aufzuteilen.
Tipp 7: Holen Sie die Geschäftsführung rechtzeitig mit ins Boot.
Tipp 8: Beziehen Sie den Vertrieb rechtzeitig mit ein.
Tipp 9: Binden Sie alle anderen relevanten Abteilungen in die Prozesse mit ein.
Tipp 10: Legen Sie die Kriterien für eine Neuaufteilung der Marketing- und Vertriebsgebiete offen.
Nutzen Sie die Weihnachtszeit zur Kundenbindung: 6 kleine Aufmerksamkeiten mit großer Wirkung
Zu Weihnachten auffallen ohne in Kitsch zu verfallen
Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem Werbeideen-Geber
WerbePraxis aktuell, wie Sie unter den vielen Werbeaktionen rund um Weihnachten positiv auffallen - ohne dass Sie in Mickey-Maus-Kitsch verfallen und den besinnlichen Wert dieses Festes bewahren.
1.Weihnachtsgrüße mit 3D-Effekt
Kaum ein Unternehmen verzichtet auf den Weihnachtsgruß per Post. Doch angesichts der Fülle der versandten Grußkarten ist eine aufmerksamkeitsstarke Idee gefragt: Mit den Mailing-Cards verschicken Sie Weihnachtsgrüße, die garantiert auffallen! In die Cards ist eine runde Acrylbox integriert, die Sie mit Warenproben oder sonstigen Kleinteilen bestücken können. Zur Weihnachtszeit empfehlen sich Tannenzweige, Sternchen oder künstlicher Schnee.
Da die MailingCards individuell nach Ihren Wünschen produziert werden, gibt es keine verbindliche Preisliste.
2. Duftende Weihnachtspost
Der Einfluss von Düften auf Emotionen und Erinnerungen ist unbestritten. Durch den Duft werden mehr Sinne angesprochen, Informationen dadurch besser aufgenommen und dauerhaft in den Köpfen verankert. Diese Tatsache können Sie sich nun zu Nutze machen und Ihre Weihnachtspost zu einem Dufterlebnis für Ihre Kunden werden lassen. Mit Snifforello-Mailings - also mit bedufteten Postkarten - bringen Sie den Duft von Lebkuchen und Plätzchen zu Ihren Kunden.
Der Duft wird erst freigesetzt, wenn der Empfänger über die beduftete Fläche streicht. Dabei bestimmt er selbst die Dosierung und die Intensität des Duftes. Der Duft nutzt sich auch nach Wochen nicht ab.
Sie haben die Wahl zwischen 80 verschiedenen Düften - von Pfefferminz über Kaffee bis zu Leder- und Stallgeruch. So eignen sich die Snifforellos neben Weihnachten auch hervorragend für andere Anlässe.
3.Weihnachtsgrüße, die schmecken
Wie wäre es mit einem Weihnachtsgruß, der Ihren Kunden nicht nur Freude macht, sondern auch noch lecker schmeckt? Möglich wird das durch essbare Weihnachtskarten. Entsprechend Ihrer Vorlagen werden köstliche Butter-Mürbeteig-Plätzchen oder Pralinen im Grußkarten-Format mit Ihren Produktabbildungen, Fotos und Logos versehen. So erhalten Ihre Empfänger einen originellen und aufmerksamkeitsstarken Weihnachtsgruß, der sympathisch und unaufdringlich für Sie wirbt.
4. Die passende Geschenkidee für Geschäftskunden
Über 90 % aller männlichen Führungskräfte rauchen zu besonderen Anlässen gerne eine gute Zigarre. Diese Tatsache bietet einen hervorragenden Aufhänger für ein originelles Weihnachtsgeschenk. Der ClubCigars & SmokerClub Limited bietet exklusiv in Deutschland "Private Label"-Zigarren an: Sie können die Bauchbinden hochwertiger Zigarren mit Ihrem Firmenlogo oder Ihrer Werbebotschaft bedrucken. Dieses Geschenk ist Visitenkarte, Weihnachtsgeschenk und Werbeträger in einem!
5. Deutschlands bester Christstollen mit Ihrem Namenszug
Aus der Advents- und Weihnachtszeit ist der Christstollen nicht wegzudenken. Verschenken Sie Ihren Kunden, Geschäftspartnern oder Lieferanten doch einmal einen leckeren Stollen. Aber nicht einfach irgendeinen Stollen, sondern den mehrfach mit dem Stollen-Oskar der deutschen Bäckerinnung ausgezeichneten Christstollen des Familienunternehmens Kütscher aus Obermendig.
Durch den Aufdruck Ihres Firmenlogos auf die Banderole, die Folie oder den Pappkarton machen Sie Ihr Geschenk zu einem Gaumenschmaus mit Werbewirkung.
6. Jahreskalender mit dem Namen Ihres Kunden als Motiven
Seit Jahren unangefochtener Geschenke-Bestseller zu Weihnachten: der Jahreskalender. Doch angesichts der Flut an Kalendern, die Kunden heutzutage schon gratis an jeder Straßenecke erhalten, ist der 12-Monatsplaner zwar immer noch nützlich, aber nicht sonderlich originell oder auffällig.
Schenken Sie Ihren Geschäftspartnern darum einen ganz besonderen, personalisierten Kalender, bei dem auf jedem einzelnen Blatt der Name Ihres jeweiligen Empfängers integriert ist. Denn dank der patentierten Technologie von DirectSmile lassen sich Namen jetzt als Bestandteil von Bildern darstellen. Da schreibt z. B. ein Flugzeug den Namen Ihres Empfängers in den Himmel oder Smarties fallen aus einer Tüte und ergeben dabei - wie es der Zufall will - den Namen des Beschenkten.
Der Wirkung dieses aufmerksamkeitsstarken, originell personalisierten Geschenks kann sich niemand entziehen.
Wie Sie mit individueller Weihnachtswerbung jetzt noch Zusatzumsätze erzielen
3 Ideen für Sonder-Werbeaktionen in der Weihnachtszeit
Trotz konjunktureller Flaute und zurückhaltendem Käuferverhalten lassen sich in den Monaten November und Dezember deutliche Zusatzumsätze erzielen. Denn in der Vorweihnachtszeit sitzt der Geldbeutel bei fast allen Verbrauchern lockerer als im Rest des Jahres. Von dieser Konsumbereitschaft können Sie überdurchschnittlich profitieren, wenn Sie mit fantasievoller Weihnachtswerbung auf Ihr Angebot aufmerksam machen. In diesem Beitrag aus dem Informationsdienst
WerbePraxis aktuell stellen wir Ihnen 3 erfolgserprobte Verkaufsförderungsaktionen vor.
1. Aufmerksamkeitsstark und preiswert: Der kletternde Weihnachtsmann
Eine gute Methode, sich die Aufmerksamkeit der Passanten zu sichern, besteht darin, Ihre Weihnachtswerbung aus dem Schaufenster hinaus auf die Straße oder Fassade zu verlagern: Möglich wird dies durch einen Weihnachtsmann aus biegsamem Drahtgeflecht, den Sie problemlos vom Dach Ihres Geschäfts abseilen können.
Das unverwüstliche synthetische Material ist absolut wetterfest und daher auch bei Schnee und Regen ein aufmerksamkeitsstarker Eye-Catcher.
Der Weihnachtsmann ist in 2 Größen erhältlich: 80 und 115 cm (um 20 bzw. 30 Euro).
Deco-Plant Vertriebs GmbH
Herrn Norbert Maier
Lindenstraße 28
84166 Adlkofen
Tel.: 0 87 07 / 14 46
Fax: 0 87 07 / 10 72
E-mail: deco-plant@t-online.de
2. Der Schaufenster-Adventskalender
Das Münchener Modehaus Lodenfrey nutzte seine Fensterfront im vergangenen Jahr für eine ungewöhnliche Weihnachtsdekoration: Die Glasscheiben wurden in 24 Einheiten unterteilt, in der jeweils eine kleine Geschichte dargestellt wurde. Hauptfigur dieser Szenen war ein kleiner Hund namens "Tupferl", der in unterschiedlichen - durch Schaufensterpuppen dargestellten - Familien auftauchte.
Die witzigen Schaufenster-Stillleben luden die Passanten nicht nur zum intensiven Beobachten ein - wer wollte, konnte einen der 24 verwendeten Hundefiguren ersteigern und im Laden ein entsprechendes Gebot abgeben. Der Erlös dieser Aktion wurde einer Münchener Kinderklinik gespendet.
Mit der Umgestaltung ihrer Schaufenster zum Adventskalender schlugen die Modemacher 3 Fliegen mit einer Klappe: Zum einen bildeten sich in der gesamten Vorweihnachtszeit lange Menschenschlangen vor den Lodenfrey-Fenstern. Über 1.000 Passanten kamen in das Geschäft, um ein Gebot für die Ersteigerung eines Hundes abzugeben. Zum anderen brachte die Aktion durch mehrere Zeitungs- und TV-Berichte jede Menge kostenloser PR.
Tipp: Wenn Sie eine ähnliche Aktion durchführen wollen, benötigen Sie nicht unbedingt so große Fensterflächen wie Lodenfrey. Auch ein plastischer, überdimensionaler Adventskalender in Ihrem Schaufenster ist ein attraktiver Blickfang. Die Tatsache, dass täglich eine weitere Tür geöffnet wird, sorgt dafür, dass die Passanten immer wieder einen Grund haben, zu Ihrem Geschäft zu kommen.
3. Kreieren Sie Ihr individuelles Weihnachtsprodukt
Auch Produkte, die man seinen Liebsten normalerweise nicht unter den Christbaum legen würde, lassen sich weihnachtsspezifisch vermarkten. So führt beispielsweise der Lebensmittelkonzern Kraft Foods eine Kooperation mit der Warner Music Group durch:
In einem Christmas-Special-Paket verkauft das Unternehmen seine Kaffeesorte Jacobs Krönung gemeinsam mit der CD "Magic Moments" - durch diese Kombination wird aus einem Alltagsprodukt ein durchaus wertiges Geschenk.
Aber auch ohne Beigabe lässt sich bei Standard-Produkten ein weihnachtlicher Bezug herstellen: So bietet die Erdinger Weißbier-Brauerei seit dem Jahr 2000 in der Vorweihnachtszeit die Sonderabfüllung "Erdinger Schneeweiße" an. Dabei handelt es sich um ein Weizenbier, das durch eine verlängerte Reifedauer eine besonders kräftige Bernsteinfarbe erhält. Diese Extra-Biere erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass sie von Bierfans gesammelt und als Raritäten teuer verkauft werden.
Tipp: Limitierte Weihnachts-Sonderauflagen bieten Ihnen die Möglichkeit, auch mit Produkten, die auf den ersten Blick keinen weihnachtlichen Bezug haben, im Vorfeld der Feiertage überdurchschnittliche Umsätze zu erzielen. Dies gilt übrigens auch für Dienstleistungen, die Sie als Weihnachts-Special zu besonderen Konditionen oder mit verändertem Leistungsumfang anbieten können.
Wie Sie mit individueller Weihnachtswerbung jetzt noch Zusatzumsätze erzielen
3 Ideen für Sonder-Werbeaktionen in der Weihnachtszeit
Trotz konjunktureller Flaute und zurückhaltendem Käuferverhalten lassen sich in den Monaten November und Dezember deutliche Zusatzumsätze erzielen. Denn in der Vorweihnachtszeit sitzt der Geldbeutel bei fast allen Verbrauchern lockerer als im Rest des Jahres. Von dieser Konsumbereitschaft können Sie überdurchschnittlich profitieren, wenn Sie mit fantasievoller Weihnachtswerbung auf Ihr Angebot aufmerksam machen. In diesem Beitrag aus dem Informationsdienst
WerbePraxis aktuell stellen wir Ihnen 3 erfolgserprobte Verkaufsförderungsaktionen vor.
1. Aufmerksamkeitsstark und preiswert: Der kletternde Weihnachtsmann
Eine gute Methode, sich die Aufmerksamkeit der Passanten zu sichern, besteht darin, Ihre Weihnachtswerbung aus dem Schaufenster hinaus auf die Straße oder Fassade zu verlagern: Möglich wird dies durch einen Weihnachtsmann aus biegsamem Drahtgeflecht, den Sie problemlos vom Dach Ihres Geschäfts abseilen können.
Das unverwüstliche synthetische Material ist absolut wetterfest und daher auch bei Schnee und Regen ein aufmerksamkeitsstarker Eye-Catcher.
Der Weihnachtsmann ist in 2 Größen erhältlich: 80 und 115 cm (um 20 bzw. 30 Euro).
Deco-Plant Vertriebs GmbH
Herrn Norbert Maier
Lindenstraße 28
84166 Adlkofen
Tel.: 0 87 07 / 14 46
Fax: 0 87 07 / 10 72
E-mail: deco-plant@t-online.de
2. Der Schaufenster-Adventskalender
Das Münchener Modehaus Lodenfrey nutzte seine Fensterfront im vergangenen Jahr für eine ungewöhnliche Weihnachtsdekoration: Die Glasscheiben wurden in 24 Einheiten unterteilt, in der jeweils eine kleine Geschichte dargestellt wurde. Hauptfigur dieser Szenen war ein kleiner Hund namens "Tupferl", der in unterschiedlichen - durch Schaufensterpuppen dargestellten - Familien auftauchte.
Die witzigen Schaufenster-Stillleben luden die Passanten nicht nur zum intensiven Beobachten ein - wer wollte, konnte einen der 24 verwendeten Hundefiguren ersteigern und im Laden ein entsprechendes Gebot abgeben. Der Erlös dieser Aktion wurde einer Münchener Kinderklinik gespendet.
Mit der Umgestaltung ihrer Schaufenster zum Adventskalender schlugen die Modemacher 3 Fliegen mit einer Klappe: Zum einen bildeten sich in der gesamten Vorweihnachtszeit lange Menschenschlangen vor den Lodenfrey-Fenstern. Über 1.000 Passanten kamen in das Geschäft, um ein Gebot für die Ersteigerung eines Hundes abzugeben. Zum anderen brachte die Aktion durch mehrere Zeitungs- und TV-Berichte jede Menge kostenloser PR.
Tipp: Wenn Sie eine ähnliche Aktion durchführen wollen, benötigen Sie nicht unbedingt so große Fensterflächen wie Lodenfrey. Auch ein plastischer, überdimensionaler Adventskalender in Ihrem Schaufenster ist ein attraktiver Blickfang. Die Tatsache, dass täglich eine weitere Tür geöffnet wird, sorgt dafür, dass die Passanten immer wieder einen Grund haben, zu Ihrem Geschäft zu kommen.
3. Kreieren Sie Ihr individuelles Weihnachtsprodukt
Auch Produkte, die man seinen Liebsten normalerweise nicht unter den Christbaum legen würde, lassen sich weihnachtsspezifisch vermarkten. So führt beispielsweise der Lebensmittelkonzern Kraft Foods eine Kooperation mit der Warner Music Group durch:
In einem Christmas-Special-Paket verkauft das Unternehmen seine Kaffeesorte Jacobs Krönung gemeinsam mit der CD "Magic Moments" - durch diese Kombination wird aus einem Alltagsprodukt ein durchaus wertiges Geschenk.
Aber auch ohne Beigabe lässt sich bei Standard-Produkten ein weihnachtlicher Bezug herstellen: So bietet die Erdinger Weißbier-Brauerei seit dem Jahr 2000 in der Vorweihnachtszeit die Sonderabfüllung "Erdinger Schneeweiße" an. Dabei handelt es sich um ein Weizenbier, das durch eine verlängerte Reifedauer eine besonders kräftige Bernsteinfarbe erhält. Diese Extra-Biere erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass sie von Bierfans gesammelt und als Raritäten teuer verkauft werden.
Tipp: Limitierte Weihnachts-Sonderauflagen bieten Ihnen die Möglichkeit, auch mit Produkten, die auf den ersten Blick keinen weihnachtlichen Bezug haben, im Vorfeld der Feiertage überdurchschnittliche Umsätze zu erzielen. Dies gilt übrigens auch für Dienstleistungen, die Sie als Weihnachts-Special zu besonderen Konditionen oder mit verändertem Leistungsumfang anbieten können.
So finden Sie die wirklich kaufwilligen Kunden
Wie Sie mit "Filtern" zwar weniger Response, aber mehr Erfolg haben
Der Erfolg eines Mailings wird häufig allein daran gemessen, wie viel Rücklauf es erzielt hat. Doch diese Kennziffer allein genügt nicht, um die Wirkung eines Werbebriefs zu definieren. Denn was nützt Ihnen eine Anfrage von jemandem, der später nicht kauft?
Ein Mailing ist dann effizient, wenn es Ihnen gelingt, die Zahl der kaufinteressierten Kunden zu steigern und gezielt die Empfänger von der Reaktion abhalten, die später ohnehin nicht kaufen werden. Wie Ihnen das durch den Einsatz so genannter Filter gelingt, erfahren Sie in diesem Beitrag aus dem Werbeideen-Dienst
WerbePraxis aktuell.
Was ist ein "Filter"?
Ein Filter ist eine Hürde, die Sie Ihren Mailingempfängern bewusst in den Weg legen, um zu ermitteln, wer tatsächlich Kaufabsichten hat. Echte Interessenten lassen sich von einem Filter nicht abschrecken, nicht ernst gemeinte Anfragen werden jedoch herausgefiltert und von vorn herein vermieden.
Wann sollten Sie Filter einsetzen?
- Wenn Sie als nächste Mailingstufe hochwertige Kataloge versenden oder Telefonmarketing und Außendienstaktivitäten planen, reduzieren Sie Ihre Ausgaben, wenn Sie vorab echte Kaufinteressenten selektieren.
- Wenn Sie Geschenke ausloben, ist der Einsatz eines Filters sinnvoll. Anderenfalls kann es Ihnen passieren, dass sich Ihr Empfänger zwar für Ihr Geschenk, nicht aber für Ihr eigentliches Angebot interessiert.
Wann sollten Sie auf einen Filter verzichten?
- Die Wirkung eines Mailings, mit dem Sie direkt verkaufen wollen, sollten Sie nicht durch einen Filter schmälern. Nur wenn Ihre Empfänger zunächst Infos anfordern und erst im nächsten Schritt kaufen sollen, macht ein Filter Sinn.
- Auch wenn die zweite Mailingstufe nur wenig aufwändiger ist als Ihre erste Aussendung, lohnt es sich nicht, Filter einzusetzen.
Als Faustregel gilt: Ist die nächste Stufe mindestens 10-mal teurer als die erste, sollten Sie mit Filtern arbeiten.
Welche Filter sind am erfolgreichsten?
- Filtern nach dem Willen, Geld auszugeben
Eine Schutzgebühr ist der am häufigsten eingesetzte Filter. Die meisten großen Versandhäuser arbeiten nach diesem Prinzip: Für die Zusendung eines Katalogs wird eine Schutzgebühr verlangt, die bei einem späteren Kauf verrechnet wird. Durch die Schutzgebühr-Anrechnung ist die Hürde für Interessenten mit echten Kaufabsichten minimal - Katalogsammler werden jedoch abgeschreckt.
- Filtern nach den Kenntnissen
Gestalten Sie Ihren Mailingtext sprachlich bewusst so, dass sich nur die Empfänger angesprochen fühlen, die auch tatsächlich an Ihrem Angebot interessiert sind. Beispiel: Bieten Sie technische Geräte und Anlagen an, streuen Sie an einer wichtigen Stelle des Mailings (z. B. in der Überschrift) ein paar Fachworte ein, die der interessierte Fachmann leicht versteht, der Laie aber nicht.
- Filtern nach der Bereitschaft, Zeit zu investieren
Machen Sie Ihrem Mailingempfänger die Rückantwort nicht ganz so leicht: Statt einfach die Antwortkarte abzuschicken "Ja, ich bin EDV-Fachhändler. Bitte schicken Sie mir kostenlos ..." muss der Antwortende z. B. einen Fragebogen ausfüllen. Diesen Aufwand werden nur echte Kaufinteressenten treiben.
- Filtern nach gesellschaftlicher Schicht
Laden Sie mit Ihrem Mailing z. B. zu einer Präsentation ein, genügt der Vermerk "Bitte erscheinen Sie in Abendgarderobe". Damit schaffen Sie nicht nur einen festlichen Rahmen, sondern halten außerdem "Einladungs-Abstauber" fern, die nur wegen des Buffets kommen würden.
- Filtern durch das Nennen von Nachteilen
Bieten Sie z. B. eine Immobilie zum Kauf an, listen Sie auch deren Nachteile auf, z. B. renovierungsbedürftig, Disco im Erdgeschoss, keine Parkmöglichkeit usw. Dann erwähnen Sie jedoch auch die Vorteile, wie z. B. "renovierungsbedürftig, daher so günstig: Ein echtes Schnäppchen für Heimwerker." So fühlen sich die richtigen Empfänger angesprochen.
Marketing-Barometer November 2005
Welche Marketingaktivitäten heute besonders erfolgreich sind - und welche nicht
Lesen Sie hier die aktuellen Tops und Flops der Marketingaktivitäten im November 2005 - was ist besonders erfolgreich, was nicht. Zusammengestellt von dem Redaktionsteam des neuen Informationsdienstes
Marketingleitung aktuell.
TOP: Verhaltens-Marketing
Werbung orientiert sich künftig direkt am Verhalten des Kunden. Beispiel: Das "Wall Street Journal" überwacht genau, welche Artikel ein Abonnent der Online-Ausgabe anklickt. Maßnahme: Wer häufig Texte mit Reisebezug aufruft, bekommt Bannerwerbung von American Airlines eingeblendet - übrigens auch wenn der aktuell angeklickte Artikel keinen Reisebezug hat. Erfolg: Die Zahl der Vielflieger, die die Anzeigen sahen, hat sich verdoppelt.
TOP: Gay Marketing
Themen der homosexuellen Lebenswelt in der Werbung aufzugreifen, hat den Mainstream erreicht. Beispiel: Der Luxusuhren-Hersteller Cartier wirbt mit der lesbischen Sängerin Melissa Etheridge und deren Lebenspartnerin. Gay Marketing ist aber nicht nur für das Hochpreissegment interessant: Entgegen dem gängigen Vorurteil konsumieren Homosexuelle nämlich nicht mehr Luxus-Produkte als der Durchschnitt, das ergab eine neue US-Sudie.
FLOP: Sport-Sponsoring
Auf Trikots und in Stadien präsent zu sein, verliert an Bedeutung. Das ergab eine Studie des Magazins "Absatzwirtschaft". Nur bei jedem vierten Unternehmen entfällt auf Sport-Sponsoring ein sehr hoher Anteil des Kommunikationsbudgets. Und lediglich noch 40 % aller Marketing-Entscheider erwarten, dass Sport-Sponsoring in Zukunft genutzt wird.
FLOP: Szene-Marketing
"Szene-Marketing funktioniert nicht", sagt Franz Liebl, Professor für strategisches Marketing an der Universität Witten/Herdecke. Gründe:
- Die meisten so genannten Szenen existieren gar nicht, sie haben keinen echten Zusammenhalt. Eine gemeinsame Sportart etwa schafft noch keine Szene.
- Mit der klassischen Zielgruppeneinteilung nach Alter, Einkommen und Bildung sind viele Szenen nicht zu erfassen; Jugendlichkeit und Szene etwa sind schon lange nicht mehr gleichbedeutend.
Bundesgerichtshof erklärt honorarfreie Pitch-Präsentationen für juristisch zulässig
Werberecht: Aktuelles Urteil schafft endlich Klarheit in Fragen der Agenturvergütung
Über die Frage, ob Werbeagenturen für die Teilnahme an Wettbewerbspräsentationen ein Honorar zusteht, wird in der Branche seit Jahren heftig gestritten: Während viele Dienstleister für ihre Pitch-Entwürfe Honorare fordern, lehnen es andererseits immer mehr Unternehmen ab, Teilnehmer an Bewerbungsverfahren zu bezahlen.
Jetzt hat der Bundesgerichtshof (BGH) der Auffassung der Auftraggeber Recht gegeben: Die Richter stellten fest, dass es keinen allgemeinen Vergütungsanspruch für Konzept-Erstellungen gibt, schreibt jetzt der Informationsdienst
WerbePraxis aktuell. Konkret ging es um folgenden Fall:
Keine Zusammenarbeit - kein Honorar
Eine Werbeagentur hatte ein Marketingkonzept für einen potenziellen Neukunden entwickelt. Nach der Präsentation dieser Ideen erhielt die Agentur zunächst einige kleinere Aufträge, zu der angestrebten langfristigen Zusammenarbeit kam es allerdings nicht.
Die Agentur forderte daraufhin eine Vergütung für das von ihr entwickelte - in der Praxis jedoch nicht umgesetzte - Konzept. Da das Unternehmen dieses ablehnte, kam es zu einem langwierigen Rechtstreit, bei dem der BGH als letzte Instanz die Forderung der Agentur zurückwies.
In ihrem Urteil (X ZR 211/02) hielten die Richter fest, dass nach § 632 Abs. 1 des BGB ein Honorar für Konzeptionsleistungen nicht als stillschweigend vereinbart angesehen werden kann. Es könne vielmehr davon ausgegangen werden, dass die Agentur mit der von ihr entwickelten Konzeption die Grundlage für eine umfassende Zusammenarbeit mit dem Kunden habe schaffen wollen. Insofern sei die Agentur das Risiko eingegangen, dass die Kosten für die Konzeptionserstellung nur bei der Erteilung des angestrebten Auftrages durch das entsprechende Honorar amortisiert würden.
Konsequenzen für die Praxis
Das Urteil bedeutet nicht, dass Vorableistungen grundsätzlich nicht zu vergüten sind. Die Richter haben jedoch klargestellt, dass Agenturen nur dann einen Anspruch auf eine Honorar für Präsentationen haben, wenn dies zuvor ausdrücklich vereinbart wurde. Kein Werbedienstleister kann sich also darauf berufen, er sei davon ausgegangen, für seine Entwürfe bezahlt zu werden.
Mit dieser Klarstellung wird auch die von vielen Agenturen nachträglich in Spiel gebrachte Argumentation, Auftraggeber müssten für Pitch-Präsentationen zahlen, weil dies branchenüblich sei, hinfällig.
Schluss mit der wettbewerbsfreien Werbezone
Auch wenn das BGH-Urteil von vielen Agenturen mit Empörung aufgenommen wurde, haben die Richter im Grunde genommen nur dafür gesorgt, dass für Werbeagenturen die gleichen Spielregeln gelten wie in allen anderen wirtschaftlichen Bereichen auch: Denn wenn Firmen Zeit und Geld für die Neukundengewinnung investieren, ist dies Bestandteil ihres unternehmerischen Risikos. Schließlich erhalten Werbeleiter ja das Geld für Anzeigenschaltungen auch nicht von den Verlagen zurück, wenn die Inserate bei den Lesern nicht die beabsichtigten Kaufimpulse ausgelöst haben. In einer Stellungnahme gegenüber
WerbePraxis aktuell teilte der Gesamtverband der Kommunikationsagenturen (GWA) mit, seinen Mitgliedern auch weiterhin die Teilnahme an nicht bezahlten Pitches zu verbieten. In der Praxis jedoch dürfte das aktuelle Urteil dazu beitragen, dass sich immer mehr Agenturen den marktwirtschaftlichen Realitäten stellen.
So machen Sie Schluss mit endlosen und langweiligen Meetings, die nichts bringen
3 einfache Tricks, wie Sie ein Meeting zum erfolgreichen Abschluss bringen
Kennen Sie diese Meetings, in denen stundenlang über ein Problem diskutiert wird? Da wird mit Hingabe kritisiert, lamentiert und problematisiert. Der Vertrieb beschwert sich übers Marketing und umgekehrt. Der eine echauffiert sich über die Produktpolitik der Firmenleitung, der andere über die schlechten Zeiten ... Und die ganze Diskussion dreht sich immer wieder im Kreis. Diese 3 Tipps aus dem neuen Informationsdienst
marketingleitung aktuell zeigen Ihnen, wie Sie diesen Kreis durchbrechen und Ihre Meetings ab sofort effektiver durchführen:
Tipp 1: "Wie es nicht geht, wissen wir alle"
Wenn Sie das nächste Mal in einem solchen Meeting sitzen, dann probieren Sie einfach einmal diesen verblüffend wirksamen Satz aus: "Wie es nicht geht, wissen wir alle."
Mit diesem einfachen Satz holen Sie die Kollegen und Mitarbeiter aus der negativen Spirale einer ermüdenden Problem-Diskussion heraus. Sie lenken die Aufmerksamkeit und die Kreativität Ihrer Mitarbeiter auf eine Lösung hin. Sagen Sie: "Jetzt macht doch mal einen Vorschlag, wie es funktionieren könnte!"
Der Effekt: Ihre Mitarbeiter beschäftigen sich wieder mit ihrem Erfolg - und nicht mehr damit, was sie vom Erfolg abhalten könnte. Doch Sie können noch einen draufsetzen, um bei Ihren Team-Meetings schneller zu erfolgreichen Lösungen zu kommen. Die Idee: In den meisten Meetings wird zu 90 % über Probleme gesprochen und nur zu 10 % über Lösungen.
Drehen Sie das Verhältnis um. Sorgen Sie dafür, dass nur noch 10% über das Problem geredet wird und zu 90 % über die Lösung. Damit Ihr Team dabei mitzieht, übernimmt jeder Mitarbeiter reihum für einen Monat das Amt des "Lösungsverantwortlichen". In dieser Rolle muss er bei jeder Besprechung strikt darauf achten, dass nicht über Probleme lamentiert oder diskutiert wird, sondern dass alle Teilnehmer Ideen und Vorschläge für eine Lösung bringen.
Tipp 2: Machen Sie die versteckten Emotionen zum Thema
Oft geht es in Meetings überhaupt nicht um das Thema, über das geredet wird. Hinter den diskutierten "Problemen" stehen oft emotionale Spannungen zwischen den Teilnehmern. Da verbergen sich unausgesprochene Unzufriedenheiten, Unsicherheiten oder Machtkämpfe. Machen Sie dies zum Thema! Veranstalten Sie dazu einmal oder regelmäßig ein Meeting unter dem Motto "Teamgeist" oder "Betriebsklima". Lassen Sie Ihre Mitarbeiter bei diesem Meeting Regeln zum gemeinsamen Umgang miteinander aufstellen, die verbindlich für alle gelten.
Tipp 3: Brechen Sie Verhaltensmuster auf und zapfen Sie die Ressourcen Ihrer Mitarbeiter an
Bestimmt haben Sie schon einmal von den Theorien über die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen gehört, aus denen sich erfolgreiche Teams zusammensetzen: Nach R. Meredith Belbin zum Beispiel besteht ein solches Team aus diesen neuen Typen: Gründer, Koordinator, Gestalter, Teamworker, Vervollständiger, Ausführer, Ressourcen-Ermittler, Spezialist und Auswerter. Sie brauchen keinen Psychologen zu engagieren und keine genaue Analyse jedes Mitarbeiters anzufertigen, um die Grundidee dieser Theorie zu nutzen. Achten Sie in Meetings darauf, dass Ihre Mitarbeiter nicht alle in dieselben Verhaltensmuster verfallen und immer dieselbe Rolle spielen. Ermutigen Sie die Teilnehmer durch öffnende Fragen zum Beispiel aus der Rolle des ewigen Machers herauszukommen und auch die kreativen Ressourcen anzuzapfen.
Die 10 beliebtesten Slogans und aktuelle Trends
So treffen Ihre Slogans wirklich den Nerv Ihrer Zielgruppe
Slogans vermitteln Ihre Werbebotschaft in komprimierter Form und tragen maßgeblich zum langfristigen Imageaufbau bei. Aber sie entfalten nur dann ihre Wirkung und sind in den Köpfen der Kunden fest mit einem bestimmten Produkt verankert, wenn sie über einen längeren Zeitraum konsequent in allen Werbemotiven verwendet werden.
Doch das bedeutet auch, dass Ihr Slogan immer wieder auf dem Prüfstand steht und Sie sich vergewissern müssen, dass Ihr Werbeschlagwort auf der Höhe der Zeit ist und den Nerv Ihrer Zielgruppe trifft.
In diesem Artikel stellt Ihnen die Redaktion von
Werbepraxis aktuell die TOP-TEN der beliebtesten Slogans und die neuesten Trends für Ihre Slogan-Gestaltung vor:
Diese Slogans sind am beliebtesten:
- Quadratisch, praktisch, gut (Ritter Sport) 78 %
- Connecting People (Nokia) 46 %
- Eine Perle der Natur (Krombacher) 33 %
- Da weiß man, was man hat (Persil) 30 %
- Aus Liebe zum Automobil (Volkswagen) 28 %
- So fühlt sich Pflege an (Nivea) 17 %
- Impossible is nothing (Adidas) 15 %
- Was darf's heute sein? (Knorr) 13 %
- Play on (Lego) 13 %
- Die Zukunft zieht ein (Siemens) 11 %
Qelle: MW Research, MarkenberatungGörg Consulting 2004, Basis: 502 Befragte
Trend 1: Das Individuum steht im Mittelpunkt
Der moderne Konsument ist zunehmend auf sich selbst gestellt: Der Staat zieht sich aus immer mehr Bereichen zurück, die Eigenverantwortung steigt. Auch persönliche Bindungen und Beziehungen werden immer brüchiger und kurzlebiger. Die Folge: Da das eigene "Ich" mehr und mehr zur einzig verlässlichen Instanz wird, definiert es sich und seine Beziehungen zur Umwelt neu. Rationale wie emotionale Bedürfnisse werden auf den Prüfstand gestellt und Prioritäten neu gesetzt. In dieser Phase der Neubewertung von Lebensinhalten reagiert die Werbung mit Slogans, die dementsprechend das "Ich" verstärkt in den Mittelpunkt rücken.
Beispiele
- Der wahre Sieger bin ich (DWS Investments)
- 3...2...1...meins! (Ebay)
- Form follows you (Falke)
- Für alle meine Ichs (Fiat Idea)
- Folge deinem eigenen Stern (Mercedes-Benz A-Klasse)
Trend 2: Rückbesinnung auf Vergangenes
Die Verunsicherung in der Gesellschaft lenkt bereits seit einiger Zeit die Aufmerksamkeit zurück auf längst vergangene Tage. Immer häufiger wird die Vergangenheit idealisiert und neu inszeniert. Was man einst nicht mehr sehen oder hören konnte (z. B. Mustertapeten, Cord-Anzüge oder deutsche Schlager), findet heute wieder reißenden Absatz. Selbst früher als "Spießer" abgetane Besitzer von Bausparverträgen oder Reihenhäusern sind plötzlich "cooler" als Mofafahrer.
Gleichzeitig boomen so genannte Benimm-Kurse, die alte Gepflogenheiten und Tischmanieren wieder aufleben lassen. Auch in der Werbung werden die guten alten Zeiten wieder heraufbeschworen. So erleben nicht nur alte Key-Visuals, wie z. B. das Ur-Kamel von Camel, sondern auch alte Slogans ein Comeback.
Beispiele
- Ein Platz an der Sonne (ARD Fernsehlotterie)
- Der Kuss der Kokosnuss (Batida de Coco)
- Gutfried ist gut für mich (Gutfried)
- Substanz entscheidet (Handelsblatt)
- Keine Sorge, Volksfürsorge (Volksfürsorge)
Trend 3: Man spricht (wieder) Deutsch
Quer durch alle Lebensbereiche und auch in der Werbung besinnt man sich wieder auf die deutsche Sprache: So geben sich z. B. deutsche Musikbands Namen wie "2raumwohnung" oder "Wir sind Helden"; Musik und Filme aus dem Internet werden nicht mehr "downgeloaded", sondern "runtergeladen"; statt zum "Fitness" geht man heute lieber zum
"Sport".
In der Werbung zeigt sich, dass viele Unternehmen sogar etablierte englischsprachige gegen deutschsprachige Slogans austauschen:
Beispiele
Aus "Driven by instinct" wurde "Pur und faszinierend" (Audi TT)
Aus "Come in and find out" wurde "Douglas macht das Leben schöner" (Douglas)
Aus "Drive alive" wurde "Heute. Morgen. Übermorgen." (Mitsubishi)
Aus "Ideas for life" wurde "Digitale Welten" (Panasonic)
Aus "Powered by emotion" wurde "SAT.1 zeigt's allen" (SAT.1)
So machen Sie Ihre Kunden zu Ihren besten Werbeträgern
Nutzen Sie das Potenzial von Kunden-Empfehlungen
Zufriedene Kunden sind Ihre beste Werbung, allerdings nur, wenn andere potenzielle Kunden auch von Ihnen erfahren. Lesen Sie in diesem Beitrag aus
Werbepraxis aktuell, wie Sie dafür sorgen, dass Ihre Kunden gut über Sie reden und Sie weiterempfehlen.
Was sollten Sie vor der Empfehlung für Ihren Kunden tun?
Damit Ihr Kunde Sie gerne weiterempfiehlt, müssen Sie ihn nicht nur zufrieden stellen, sondern ihm mehr bieten, als er erwartet hat. Sie sollten ihn positiv überraschen. Damit sind keine großen Geschenke oder satte Rabatte gemeint, sondern eher kleine unerwartete Aufmerksamkeiten und Selbstverständlichkeiten. Gerade im Zeitalter anonymer Online-Käufe freuen sich Kunden über persönliche Signale der Wertschätzung und menschlichen Zuwendung. Wichtig dabei ist, dass diese besonderen Leistungen dem Kunden auch einen tatsächlichen Nutzen bringen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Ihre Kunden um eine Empfehlung zu bitten?
- Die Zeit nach dem Kauf eignet sich besonders gut, um Empfehlungen zu generieren. Gerade nach dem Kauf einer Ware, in der so genannten After-Sales-Phase, sind es die meisten Kunden gewöhnt, bis zum nächsten Kauf unbeachtet zu bleiben. Wenn Sie hier ansetzen und Ihre Kunden mit einer zusätzlichen Serviceidee überraschen, z. B. einem kostenlosen Wartungsbesuch Ihres Kundendienstes, punkten Sie gegenüber der Konkurrenz.
- Ein guter Zeitpunkt ist z. B. auch nach einem gemeinsamen Projekt. Rufen Sie Ihren Kunden einige Tage nach Abschluss des Projektes an und fragen Sie ihn nach seiner Zufriedenheit. Der Kunde kann sich jetzt noch an konkrete Einzelheiten der Zusammenarbeit erinnern. Stellen Sie Ihre Fragen nicht pauschal, sondern möglichst konkret. Z. B.: Waren Sie mit unserer Beratung, unserem Lieferservice zufrieden? Wenn Ihr Kunde hier mit einem klaren "Ja" antwortet, ist ein guter Zeitpunkt gekommen, die Empfehlungsfrage zu stellen: "Es freut uns, dass Sie mit unserer Leistung so zufrieden waren. Ganz besonders freuen wir uns natürlich auch, wenn Sie uns weiterempfehlen ."
So machen Sie noch mehr aus Ihren Weiterempfehlungen
Gehören Sie zu den Firmen, die von ihren Kunden gerne und freiwillig weiterempfohlen werden? Nehmen Sie diese Tatsache nicht einfach als gegeben hin, sondern bauen Sie Ihr Empfehlungsmarketing systematisch aus: Fragen Sie den an Sie weiterempfohlenen Kunden, warum Sie empfohlen wurden. War es Ihre zuverlässige Beratung, Ihr kostenloser Lieferservice, die günstigen Preise, oder ....? Für Sie als Unternehmen sind diese Informationen aus mehreren Gründen wichtig:
- Der durch die Empfehlung gewonnene Kunde hat in diesem Bereich besondere große Erwartungen an Ihr Unternehmen.
- Sie als Unternehmer erfahren, was dem Empfehlungsgeber so viel bedeutet, dass er anderen davon freiwillig erzählt.
So wird Ihre Visitenkarte mehr als nur ein Namenskärtchen
Machen Sie Ihre Visitenkarte zum "Verkäufer"
Vielleicht haben Sie das auch schon einmal erlebt: Zu Beginn eines Geschäftsgesprächs überreichen Sie Ihrem Gegenüber Ihre Visitenkarte - und der steckt sie achtlos in die Jackentasche. Ob Ihr Gesprächspartner Ihre Karte bei Bedarf überhaupt wiederfindet, ist fraglich. Kein Wunder bei fast 500 Businesscards, die jeder leitende Angestellte und Unternehmer durchschnittlich pro Jahr bekommt. Wie viel anders würde ein solcher Kontakt verlaufen, wenn Sie Ihrem Gegenüber eine originell gestaltete Visitenkarte überreichen, die nicht nur ein Eye-Catcher, sondern sogar ein wertvolles Sammlerstück und Türöffner für weitere Geschäftskontakte ist?
WerbePraxis aktuell stellt Ihnen eine Gestaltungsmöglichkeit für Ihre Visitenkarten vor, mit der Sie Ihren Gesprächspartnern dauerhaft in Erinnerung bleiben.
Originelle Gestaltung und sinnvoller Zusatznutzen in einem - die Geldscheinkarte
Für Finanzberaterin Marita Wolf sind Akquisegespräche mit potenziellen Kunden Hauptbestandteil ihrer täglichen Arbeit. Sie suchte nach einer Idee, mit der ihr Namenskärtchen zu einem eigenen attraktiven Werbemedium wird, das sich während eines Verkaufsgesprächs als Arbeitsmittel einsetzen lässt, mit dem sogar Gewinnspiele und Verlosungen durchgeführt werden können und das einen Bezug zu Geld hat. Heraus kam die so genannte Geldschein-Visitenkarte. Sie ist auf der Vorder- und Rückseite einem Geldschein nachempfunden und enthält die Kontaktdaten der Beraterin. Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite eine Zinseszinstabelle für monatliche Sparraten und ein Rechenbeispiel für einen einmaligen Anlagebetrag. Damit kann Marita Wolf die Visitenkarte während des Kundengesprächs als Taschenrechner nutzen und Anlagemodelle erläutern. Der Kunde kann auf "seiner" Karte nachrechnen.
Langfristige Kundenbindung durch Aktionen und Gewinnspiele
Als besonderer Clou ist jede Visitenkarte mit einer individuellen Seriennummer versehen. Wolf lobt jeden Monat attraktive Gewinnspiele aus, bei denen 5 Gewinner Einkaufsgutscheine für örtliche Geschäfte erhalten. Die Gewinner werden auf der Web-Seite veröffentlicht. Somit haben Kunden und Interessenten gleich noch einen Grund mehr, um regelmäßig auf Wolfs Web-Seite zu surfen. Für Marita Wolf ist der Erfolg ihrer originellen Visitenkarten konkret messbar. Gegenüber WerbePraxis aktuell betont sie: "Durch die Geldschein-Visitenkarte bin ich in Annweiler wirklich auf einen Schlag bekannt geworden und habe mir einen guten Namen gemacht. Als Firmenneugründerin habe ich dadurch den Nachteil gegenüber meinen alteingesessenen Mitbewerbern schnell wettgemacht. Ich schreibe im 2. Jahr schwarze Zahlen."
Angesichts des attraktiven Zusatznutzens - zum einen Zinstabelle, zum anderen Losnummer für Gewinnspiele - findet diese Visitenkarte besondere Beachtung. Die meisten Empfänger der Geldschein-Karte heben sie in ihrem Portemonnaie auf und nehmen sie zum Überprüfen der Gewinnlisten regelmäßig zur Hand.
Die unkonventionelle Visitenkarte wirft ein positives Licht auf das gesamte Unternehmen. Es steht für Modernität und zeigt den Kunden schon auf den ersten Blick, dass sich hier jemand mit Geld auskennt.
Bietet sich ein Finanzkalkulator o. Ä. nicht für Ihre Visitenkarte an, so lässt sich die Grundidee leicht für Ihre Branche abwandeln: Platzieren Sie z. B. eine Kalorientabelle (Welche Tätigkeit verbraucht wie viel Kalorien?), eine Sonnenschutztabelle (Wie lange kann man mit welchem Lichtschutzfaktor in der Sonne bleiben?), eine Vitamintabelle oder eine Farbtabelle über die Wirkung einzelner Farben usw.
Rechtstipp
Alle Werbemittel und Publikationen, die in irgendeiner Weise mit einem Geldschein verwechselt werden können, müssen von der Bundesbank genehmigt werden. Angesichts des jüngst verschärften Verfahrens sollten Sie dafür mehrere Wochen einkalkulieren.
Abmahnungsgefahr: Machen auch Sie diese Fehler bei der Werbung mit "unverbindlichen Preisempfehlungen"?
Worauf Sie bei der Werbung mit unverbindlichen Preisempfehlungen achten müssen
Die meisten Abmahnungen in Deutschland richten sich gegen Preisangaben - wobei meistens die so genannte "falsche Werbung mit Herstellerangaben" beanstandet wird. Dabei geht es um unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers, die als Bezugspreise genannt werden. Damit Sie mit einem solchen Bezugspreis überhaupt werben dürfen, muss Ihnen eine konkret nachzulesende unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers vorliegen. Das Nennen einer unverbindlichen Preisempfehlung ist außerdem längst nicht für alle Produkt- und Warengruppen zulässig. Lesen Sie in diesem Beitrag aus
WerbePraxis aktuell, worauf Sie achten müssen:
Preisempfehlungen sind nur für Markenprodukte erlaubt
Unverbindliche Preisempfehlungen dürfen ausschließlich für Markenwaren ausgesprochen werden. Markenwaren sind nach allgemeiner Definition Produkte, die in gleich bleibender oder verbesserter Güte unter einer Marke vertrieben werden, z. B. Kraftfahrzeuge oder Elektrogeräte. Schmuckwaren erfüllen diese Voraussetzungen z. B. nicht. Unverbindliche Preisempfehlungen können ausschließlich direkt von Herstellern oder den Importeuren der betreffenden Waren ausgesprochen werden. Kartellrechtlich ist es ausdrücklich verboten, Hersteller oder Importeure durch das Ausüben von Druck zur Abgabe von Preisempfehlung aufzufordern.
Abkürzungen sind generell verboten
Wenn die vorab genannten rechtlichen Bedingungen erfüllt sind, dürfen Sie als Verkäufer Ihre eigenen Preise den unverbindlichen Preisempfehlungen gegenüberstellen und damit werben, günstiger zu sein. Allerdings muss für den Kunden klar werden, auf welchen Preis sich der Vergleich bezieht. Abkürzungen wie "empf. VK", "u.v.P", "e UVP", "uvp" und "UVP" sind riskant und wurden schon mehrfach als wettbewerbswidrig beurteilt. Dabei wurde jeweils beanstandet, dass die verwendeten Abkürzungen entweder mehrdeutig waren oder es nicht eindeutig für den Kunden erkennbar war, dass es sich um unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers handelt. Auch die Formulierung "empfohlener Verkaufspreis" reicht nicht aus. Grundsätzlich sind alle Gestaltungen mangelhaft, bei denen nicht unmissverständlich klar wird, dass es sich um eine unverbindliche Empfehlung handelt. Auch mit der ehemaligen unverbindlichen Preisempfehlung eines Herstellers dürfen Sie werben. Aber hier muss für die Kunden klar sein, dass Sie Ihren Preis mit einer nicht mehr bestehenden Angabe vergleichen.
Haftungsrisiko liegt beim Händler
Ab und zu unterlaufen auch den Herstellern Fehler in ihren Listen und sie geben falsche unverbindliche Preisempfehlungen an den Handel weiter. Setzen Sie einen solchen falschen Preis in Ihrer Werbung ein, ist dies irreführend. Das Risiko trägt jedoch der Händler, der Ihnen den falschen Preis weitergeleitet hat. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist ein Richtpreis. Mit ihr darf allerdings nicht mehr geworben werden, wenn niemand am Markt seine Produkte auch nur annähernd zu einem Preis anbietet, der der unverbindlichen Preisempfehlung nahekommt.
Fast zum Nulltarif: So schreiben Sie E-Mailings mit 50 % Response
Warum E-Briefe mit persönlicher Note Erfolg haben
Zwar sind E-Mailings eine sehr schnelle und preiswerte Möglichkeit, eine große Zahl von Kunden und Interessenten auf einmal anzusprechen - doch genau das ist gleichzeitig auch ihr Nachteil: Die elektronische Post wirkt auf die Empfänger oft wie ein unpersönliches Massenschreiben. Häufig auch noch unpersonalisiert, fühlt sich der einzelne Empfänger kaum angesprochen.
WerbePraxis-aktuell-Leser Bernd Kütscher, Bäckermeister aus Obermendig und mehrfacher Gewinner höchster Branchenpreise, verschickte jetzt ein E-Mailing, das 50% mehr Response als bisherige Aussendungen erreichte:
"Ist die Bestellung von Herrn Floßdorf schon eingegangen?", hat mein Mann mich eben gefragt und auf Ihren Namen in der Kundenliste gezeigt.
In ein paar Tagen wird er wieder fragen und ich wäre erleichtert, wenn ich dann mit "Ja, klar" antworten könnte (Sie wissen ja, wie Chefs so sind ...) Schließlich gibt er sich mit jeder einzelnen Torte große Mühe und ist ganz unglücklich, wenn seine Kunden nicht zu 100 % zufrieden sind.
Kommen Sie vielleicht mit dem neuen Shopaufbau unter www.stollenbaecker.de nicht zurecht? In diesem Fall dürfen Sie gerne per E-Mail ordern. Einfach hier klicken und die gewünschte Bestellung, Ihre Adresse und Bankverbindung nennen. Ich sorge dafür, dass das leckere Paket in wenigen Tagen in Ihrem Haus ist - und mein Mann beruhigt.
Ach, Sie haben schon bestellt? Sorry, muss ich übersehen haben. In diesem Fall interessiert mich Ihre Meinung erst recht. Waren Sie zufrieden? Über ein ernst gemeintes Kompliment im Online-Gästebuch freut sich mein Mann immer ganz besonders.
Würde mich freuen, von Ihnen zu hören!
Viele Grüße aus der Eifel
Steffi Kütscher, die Frau vom Stollenbäcker
Das Erfolgsgeheimnis:
Zwar ist das Mailing nicht durch eine Anrede personalisiert, doch dieser Mangel wird gleich zu Beginn des Schreibens wettgemacht: Hier wird jeder Empfänger direkt angesprochen. Gleichzeitig beginnt hier eine Geschichte, die aus der Sicht der Bäckersfrau erzählt wird und sich wie ein roter Faden durch das ganze Schreiben zieht.
Die im Einstieg begonnene Geschichte wird im zweiten Absatz weitergesponnen - und erhält eine neue interessante Komponente: Die Leser werden zu Verbündeten der Absenderin ("Sie wissen ja, wie Chefs so sind ..."). Statt das eigene Produkt zu loben, steht die Zufriedenheit der Kunden im Mittelpunkt. Konsequent wird die Sie-Ansprache angewendet.
Fast unbemerkt wird der Leser im nächsten Absatz zur konkreten Handlung - nämlich zur Bestellung - aufgefordert.
Ziel des Mailings ist nicht nur der direkte Verkauf, sondern auch Werbung für das Web-Angebot www.stollenbaecker.de. So wird die Web-Seite mit ihren Bestell- und Gästebuch- Funktionen immer wieder ins Gespräch gebracht. Der Vorteil: Nutzen die Kunden das Gästebuch, können sich Kütschers jederzeit einen Eindruck von deren Zufriedenheit machen.
Auch der Ausstieg aus dem Mailing ist sehr persönlich gestaltet - nochmals wird die Grundidee des Schreibens - die Geschichte der Bäckersfrau - aufgegriffen und rundet das Schreiben ab.
Insgesamt fällt die sprachliche Gestaltung des Mailings sehr wohltuend auf. Das Mailing verzichtet völlig auf die sonst gebräuchlichen Verkäuferfloskeln. Genau darin liegt die Stärke des Schreibens: Es bricht übliche Lesegewohnheiten und erregt dadurch besondere Aufmerksamkeit.
Werberecht: Wann ist vergleichende Werbung erlaubt und wann verboten?
Vergleichende Werbung ist jede Werbung, die einen Mitbewerber oder dessen Waren oder Dienstleistungen erkennbar macht, erfasst - also auch bloße werbliche Anspielungen.
Das Gesetz erlaubt vergleichende Werbung grundsätzlich, stellt aber klar, unter welchen Voraussetzungen diese Werbung zulässig ist. Danach ist ein Vergleich beispielsweise verboten, wenn er sich nicht auf Waren oder Dienstleistungen für den gleichen Bedarf oder dieselbe Zweckbestimmung bezieht. Lesen Sie hier den Beitrag aus
Werbepraxis aktuell, damit Sie keine Abmahnung riskieren:
Vergleichende Werbung muss sich auf eine oder mehrere wesentliche, relevante, nachprüfbare und typische Eigenschaften oder den Preis der Produkte beziehen.
Sie darf nicht zu Verwechslungen zwischen dem Werbenden und einem Mitbewerber führen oder die Konkurrenz verunglimpfen. Aus juristischer Sicht stellen so genannte Systemvergleiche (also die Gegenüberstellung von Systemen oder Methoden) keine vergleichende Werbung dar, weil in diesen Fällen nicht auf bestimmte, individualisierbare Mitbewerber Bezug genommen wird. Diese Werbeformen sind grundsätzlich zulässig, wenn die aufgestellten Behauptungen wahr sind. Bezieht sich der Vergleich auf ein Sonderangebot, so müssen klar und eindeutig das zeitliche Ende des Sonderangebots und - wenn das Sonderangebot noch nicht gilt - der Zeitpunkt des Beginns angegeben werden.
Gute Karten für humorvolle vergleichende Werbung
Ist vergleichende Werbung so gestaltet, dass die Öffentlichkeit den darin angestellten Vergleich nicht ernst nimmt, sondern ihn von als humorvolle Übertreibung versteht, so liegt darin keine unzulässige Verunglimpfung oder Herabwürdigung. Eine solche Werbung ist nach einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt (6 U 142/04) zulässig. Anders sieht es jedoch aus, wenn sich ein humorvoller und ein sachlicher Teil einer Werbung mit ein und derselben Produkteigenschaft befassen. Dann ist die humoristische Übertreibung für den Betrachter nicht mehr eindeutig zu trennen.
Fachbegriffe im Online-Marketing
Von Billboards, Interstitials, Skyscraper und Spotups.
Planen Sie Internet-Werbung, finden Sie hier kurze Erläuterungen zu den derzeit wichtigsten Online-Werbeformen, für Sie zusammengestellt von der
WerbePraxis aktuell-Redaktion.
Active Window
Bei Aktivierung eines Links öffnet sich ein Werbefenster, das so lange geöffnet bleibt, bis der User eine andere Information aufruft.
Billboard
Sehr große, prominent platzierte Werbeform innerhalb des Seiten-Inhalts.
Cursor-Icon
Eine am Mauszeiger angehängte Grafik (ggf. auch Text), die nur auf bestimmten Seiten erscheint.
Cursor Snake
Die Werbebotschaft umfasst maximal 25 Zeichen und wird an den Cursor angehängt. Durch die Cursor-Bewegung wird die Werbebotschaft in schlangenförmigen Linien über den Bildschirm gezogen.
Flying Banner
Der Flying Banner bewegt sich selbstständig über den Bildschirm - allerdings wird diese Werbeform nicht von allen Seiten-Betreibern zugelassen.
Interstitial
Das Interstitial ähnelt einem TV-Spot und unterbricht die vom User aufgerufene Seite mit einer bildschirmfüllenden Einblendung.
PopUp
Werbefenster, das sich während der Navigation innerhalb eines Online-Angebots öffnet.
PopUnder
Das meist flash-animierte PopUnder-Fenster erscheint beim Aufrufen einer Seite kurz im Vordergrund und verschwindet dann wieder in den Hintergrund oder die Task-Liste.
Skyscraper
Diese Werbeanzeigen erscheinen in der Regel als extremes Hochformat auf der rechten Bildschirmseite.
SpotUp
Hier werden in PopUp-Fenstern oder ActiveWindows kurze Werbefilme ausgestrahlt.
Ticker-Laufband
Ähnlich wie im Fernsehen erscheint auf dem Bildschirm ein Laufband, über das Werbung eingespielt wird.
Suchmaschinen-Info-Müll: Fast jeder Zweite bricht die Suche entnervt ab
Knapp 60 % der deutschen Internet-User beklagen den Infomüll in Suchmaschinen und fühlen sich dadurch gestört. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Internet-Umfrage, die Forsa im Auftrag der Internet-Suchmaschine Seekport.de bei mehr als 520 Usern durchführte. Lesen Sie hier, was die Umfrage noch ans Licht brachte:
Fast jeder 3. Befragte gab an, dass er unter den angezeigten Treffern sehr häufig Links zu Seiten gefunden habe, die nicht die gesuchten Informationen enthielten. In einem Großteil der aufgelisteten Suchmaschinen-Ergebnisse hätten sich sogar lediglich Hinweise auf Internet-Auktionen oder Verkaufsangebote befunden.
Mehr als 30 % der Befragten gaben zu Protokoll, sie würden den störenden Info-Müll nur ab und zu in ihren Suchmaschinenlisten finden.
Am meisten ärgern sich die Befragten demnach über Dialer und ungewollte pornografische Inhalte (je 72 %), gefolgt von Menschen verachtenden Inhalten (65 %) und Verkaufshinweisen zu Auktionen (64 %). 62 % der Befragten gaben außerdem jugendgefährdende Inhalte als größtes Ärgernis an. Und mehr als jeder Zweite ärgert sich bei der Suche über Hinweise zu Internetshops (56 %).
Die schlechte Qualität der Suchergebnisse führte bislang dazu, dass nahezu jeder Zweite (48 %) "fast jedes Mal" oder "gelegentlich" die Suche entnervt abgebrochen hat, berichtet
Werbepraxis aktuell.
Diese Web-Werbeformen garantieren Ihren Erfolg
Von E-Mail-Marketing bis PopUp-Fenster
Internet-Werbung ist aus dem Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken. Doch angesichts einer breiten Palette angebotener Werbeformen fällt es schwer, die am besten geeignete zu finden.
WerbePraxis aktuell zeigt Ihnen, mit welcher Online-Werbung Sie wirklich punkten.
1. E-Mail-Marketing überzeugt durch große Effizienz und hohe Bestellquoten
E-Mail-Marketing wird immer erfolgreicher und effizienter. Zu diesem Ergebnis kommt Doubleklick – führender Anbieter von Internet-Marketing-Tools – in seinem jetzt veröffentlichten Trendreport für das 3. Quartal 2004.
- So sank die „Bounce-Quote“ – also die Menge der E-Mails, die keinen Empfänger erreichten – im Vergleich zum 2. Quartal 2004 von 8,0 auf 7,7 %. Noch deutlicher ist der Vergleich mit dem 3. Quartal des Vorjahres, als die Bounce-Quote in Deutschland noch 9,3 % betrug.
- Auch die Öffnungsraten deutscher E-Mails können sich sehen lassen – mit 36,5 % belegt Deutschland hinter Frankreich und Großbritannien eine europäische Spitzenposition.
- Im Jahresvergleich überzeugt E-Mail-Marketing auch mit gestiegener Effizienz: Die Quote der Bestellungen pro ausgesandter E-Mail stieg um 16,6 %. Die Rate der Bestellungen pro Klick kletterte sogar um 23,5 % nach oben. Auch bei den Click Through-Werten liegt Deutschland im 3. Quartal mit 8,3 % vorn.
- Im HTML-Format versendete E-Mails liegen mit einem Anteil von 52 % aller versandten E-Mails unangefochten an der Spitze. Sie erzielen mit durchschnittlich 13,6 % auch die besten Click Through-Raten. Text-E-Mails konnten sich zwar mit einem leichten Anstieg von 19,3 auf 19,5 % behaupten, erzielen jedoch lediglich 5,9 % Click-Through-Rate.
Fazit der WerbePraxis aktuell-Redaktion: Setzen Sie auf E-Mail-Marketing! Denn E-Mailings sind ein wesentlicher Motor erfolgreicher Internet-Werbung. Sie erreichen nicht nur hohe Öffnungsraten, sondern generieren mit über 23 % auch besonders viele tatsächliche Bestellungen. Entscheiden Sie sich statt für text- besser für HTML-basierte E-Mail-Werbung.
2. Rich-Media-Formate auf dem Vormarsch
Rich-Media-Formate – also bewegte Anzeigen, PopUps und alle mit Macromedia animierten Formate – haben im vergangenen Jahr kräftig zugelegt und machen mittlerweile 43 % aller Internet-Werbemittel aus. Noch immer ist das Standard-Banner (468 x 60 Pixel) mit einer Quote von 25,2 % aller ausgelieferten Anzeigen das meistgenutzte Format.
Das Leaderboard – ein Breitformat des Banners mit 728 x 90 Pixel – ist weiterhin das zweithäufigste Format und erreicht nun 9,3 % aller ausgelieferten Anzeigen. Skyscraper (entweder 120 x 600 oder 160 x 600 Pixel) haben unter allen ausgelieferten Anzeigen auf 5,6 % zugelegt.
Die Click Through-Raten legten vom 2. zum 3. Quartal bei allen Online-Anzeigen um durchschnittlich 11 % zu. Die durchschnittliche Click-Rate lag im 3. Quartal bei 0,62 %. Die Click-Raten für Rich-Media-Formate lagen dagegen sowohl im 2. als auch im 3. Quartal bei 1,17 %.
Fazit der
WerbePraxis aktuell-Redaktion: Nach wie vor sind die Click-Quoten für Rich-Media-Formate 5-mal höher als bei herkömmlichen Online-Werbemitteln. Vor allem Bannerwerbung erlebt – nicht nur in Deutschland, sondern auch in den europäischen Nachbarländern – einen deutlichen Zuwachs. Allein von November 2003 bis November 2004 legte Bannerwerbung in Europa um 24 % auf 94.939 Anzeigen zu.
3. Vorsicht bei PopUp-Werbung
Auch wenn Rich-Media-Formate insgesamt auf dem Online-Werbemarkt kräftig zulegen, gibt es eine Ausnahme: die PopUp-Werbung. Aktuelle Zahlen belegen, dass über die Hälfte aller User so genervt von den selbstöffnenden Werbefenstern ist, dass sie sie nicht mehr sehen wollen. Die Konsequenz der User: Mit so genannten PopUp-Blockern werden PopUps schon vor dem Öffnen ausgebremst. Daher erscheinen 51 % aller gebuchten PopUps gar nicht erst auf den Bildschirmen.
Fazit der WerbePraxis aktuell-Redaktion: Verzichten Sie besser auf PopUp-Werbung und weichen Sie stattdessen auf wirksamere Formate wie Banner aus.
Weblogs: Echter Marketingtrend oder nur etwas für Online-Spinner?
Weblogs: Was als Spaß einzelner Internet-Freaks begann, hat sich in rasantem Tempo zu einer festen.Größe im Internet entwickelt. Allein im Weblog-Portal blogg.de sind aktuell fast 28.000 deutsche Weblogs verzeichnet.
Was ist eigentlich ein Weblog? Das Prinzip eines Weblogs ist einfach: Sie schreiben einen kurzen Text zu einem Thema, das Sie interessiert, und stellen diesen ins Netz. Dabei schreiben Sie den Text in eine einfach zu bedienende Eingabemaske, und mit nur einem Mausklick wird dann die Blog-Seite samt fortlaufendem Archiv aktualisiert. Damit wird das Blog zur modernen Form einer Homepage. 4 Tipps, wie Sie Weblogs erfolgreich platzieren, finden Sie in diesem Artikel.
Beachten Sie jedoch: Ein Internet-Tagebuch ist kein Selbstzweck. Ziel ist es, nicht nur eigene Ansichten und Gedanken mitzuteilen, sondern vor allem mit anderen Personen in Kontakt zu kommen und gewissermaßen ein virtuelles Gespräch zu führen.
Andere User oder Betreiber von Weblogs klicken auf Ihr Online-Tagebuch, hinterlassen einen Kommentar oder setzen einen Link. So entsteht ein schneller und direkter Meinungsaustausch. Durch diese intensive Vernetzung verbreiten sich Nachrichten rasend schnell im Netz.
Ein gut frequentierter Weblog bringt Ihnen darüber hinaus einen ganz entscheidenden Vorteil: Die zahlreichen Verlinkungen mit anderen Weblogs werden von Suchmaschinen positiv bewertet und fließen so in Ihr Suchmaschinen-Ranking ein. Je mehr Links anderer Blogger, desto besser also Ihr Ranking.
4 Regeln, wie Sie ein Weblog erfolgreich platzieren
Weblogs stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, eine internetaffine Zielgruppe direkt anzusprechen. Ihr eigener Weblog ist in Minutenschnelle ohne technische Vorkenntnisse fertig. Bei Bedarf können Sie Ihren Blog auch problemlos in Ihre Web-Seiten integrieren.
Beachten Sie dabei folgende Punkte:
1. Seien Sie stets aktuell
Die größten Vorteile eines Weblogs bestehen neben der einfachen Bedienung darin, dass sich Leser aufgrund der ähnlichen Struktur aller Blogs schnell zurechtfinden und häufig wiederkommen, um die neuesten Updates zu lesen. Ihr Weblog macht also nur dann Sinn, wenn Sie regelmäßig interessante, kuriose oder kontroverse Inhalte zu bieten haben.
2. Bloggen Sie nur, wenn Sie tatsächlich auch etwas zu sagen haben
Die Blogosphäre bietet selbst für die ungewöhnlichsten Themen Platz. Damit sich Web -User auch dauerhaft für Ihre Blogs interessieren, sollten Sie wirklich berichtenswerte Inhalte bringen.
3. Setzen Sie keine Links, nur um sich bekannt zu machen
Die Bekanntheit Ihres Blogs steigt mit der Zahl Ihrer Verlinkungen. Setzen Sie Ihre Links aber nicht einfach wahllos, sondern nur zu den Blogs, die zu Ihren Themen und Inhalten passen.
4. Schreiben Sie kurz und knackig
User und andere Blogger haben keine Zeit, langatmige Handlungen zu lesen. Schreiben Sie deshalb kurz, pointiert und am besten mit einer Portion Humor.
Imagewerbung: Wirkungsvolle Alternativen zur klassischen Sportförderung
Sponsoring-Maßnahmen erschöpfen sich häufig mit der Überreichung von Schecks und dem Werbeaufdruck eines Firmennamens. Um mit einem derartigen Engagement tatsächlich Erfolge zu erzielen und einen nachhaltigen Eindruck bei der umworbenen Zielgruppe zu hinterlassen, reicht das allerdings nicht aus
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen an 2 Beispielen, wie Sie begeisterte Kunden gewinnen, indem Sie sie aktiv in Ihre Sponsoring-Projekte miteinbeziehen.
Nürnberger Audi-Kunden können mit bekanntem Golf-Profi trainieren
Friedrich Wacker ist Geschäftsführer des erst vor einem Jahr eröffneten Audi-Zentrums Nürnberg-Marienberg. Nun gibt es in der fränkischen Metropole aber schon eine ganze Reihe von Audi-Händlern - um eine eigene Stammkundschaft aufzubauen, war daher eine außergewöhnliche Idee nötig.
Gegenüber WerbePraxis aktuell betont Wacker: "Ich wusste, dass extrem viele Audi-Fahrer begeisterte Hobby-Golfer sind. Deshalb hatte ich die Idee, ihnen ein kostenloses Training mit dem von uns gesponsorten Nürnberger Golf-Profi Tobias Dier anzubieten." Die ersten beiden Veranstaltungen stießen auf so große Resonanz, dass das Autohaus Marienberg jetzt jeden Monat zu einem "Audi-Golf-Montag" mit Tobias Dier einlädt.
Dabei zeigt der Golf-Profi den interessierten Audi-Kunden auf dem Rasen des vor den Toren Nürnbergs gelegenen Golf-Clubs Lichtenau seine Tricks und Kniffe. Da dieser exklusive Privatunterricht nur den Kunden seines Audi-Zentrums vorbehalten ist, hat Friedrich Wacker in kurzer Zeit zahlreiche Golfreunde als Neuwagen-Käufer gewonnen.
Trendsportart macht aus "süßer Limo" ein "trendiges Szenegetränk"
Statt auf teure Bandenwerbung in Fußballstadien setzt Coca Cola bei der Promotion seiner Limonadenmarke Fanta auf das Sponsoring trendiger Jugendsportarten. Die Wahl fiel dabei auf das Kickboarden: Beim Kickboard handelt es sich um ein langes Holz-Fiberglas-Trittbrett mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad.
Besonderheit des Kickboards: Es ist nicht mit einem herkömmlichen Lenker, sondern einem Handknauf (ähnlich einem Joystick) ausgestattet. Bisher hat das Unternehmen im Rahmen der Fanta-Kickboarding-Tour bereits mehr als 45 regionale Veranstaltungen durchgeführt.
Dabei baut ein Fanta-Promotion-Team jeweils einen Kickboard-Parcours auf. Auf kostenlosen Leih-Boards können interessierte Jugendliche ihre Runden drehen. Dieses Angebot wurde begeistert angenommen: Rund 55.000 junge Leute sprangen bei den Veranstaltungen auf’s "Trittbrett".
28 Millionen Pressekontakte in wenigen Wochen
Der eigentliche Erfolg der Kampagne liegt aber in dem enormen Medienecho: Da Kickboarding hierzulande noch relativ unbekannt ist, berichteten die lokalen Medien ausführlich in Wort und Bild über die Funsport-Veranstaltungen von Fanta. Dabei wurden über 28 Mio. Leser, Zuhörer und Zuschauer erreicht.
Um vergleichbare zielgruppengenaue Kontakte mit Anzeigen zu erzielen, müssten Sie ein Vielfaches des Etats investieren. Umfragen ergaben, dass die große Medienpräsenz bereits einen Imagewandel von Fanta bewirkt hat: Wurde das Getränk vor dem Event von der Mehrheit der Jugendlichen eher als "ungesunde Limonade" eingestuft, wird es nach der Kampagne von 67 % in die Kategorie der "sportlichen Durstlöscher" eingeordnet.
So wird's gemacht!
Durch interaktive Sponsoring-Maßnahmen werden Ihre Kunden von passiven Betrachtern zu aktiv Handelnden.
Der besondere Trick: Sie bieten Ihren Kunden ein einmaliges - nirgendwo käufliches - Erlebnis und betreiben so eine effektive und nachhaltige Eigenwerbung. Der positive PR-Effekt "färbt" nicht nur auf die Kunden ab, die direkt von Ihrer PR-Idee profitieren - in der Regel sorgen sie durch Mund-zu-Mund-Propaganda dafür, dass sich Ihre Aktion bei der Zielgruppe herumspricht. So profitiert Ihr Unternehmen zusätzlich von einem besonders wirkungsvollen "Empfehlungsmarketing."
Ein weiterer wichtiger PR-Aspekt besteht darin, dass interaktive Sponsoring-Aktionen nicht nur ein idealer Aufhänger für Pressemitteilungen sind, sondern meist auch eine gute Grundlage für Medienkooperationen und Gewinnspiele bieten.
Der Erfolg Ihrer Kampagnen hängt maßgeblich davon ab, dass Ihre Angebote den Interessen Ihrer Zielgruppe gerecht werden.
Kosten
Die Audi-Sponsoring-Aktion kostete die Initiatoren kaum etwas, da die Sportler und Vereine mit eingebunden wurden, für die das Unternehmen ohnehin schon als Sponsor tätig ist. Das Kickboard-Sponsoring schlug mit 2.500 € pro Veranstaltung zu Buche.
Tipp
Wenn Sie bereits als Sponsor für Personen, Vereine oder Verbände tätig sind, sollten Sie sich überlegen, welche "Mit-mach-Aktionen" Sie mit diesen Partnern realisieren können. Auch wenn Ihre Firma bisher kein Sponsoring betreibt, ist das kein Hinderungsgrund: Gerade lokale Sportgrößen und -Institutionen sind oft gerne bereit, sich für ein im Vergleich zum Spitzensport bescheidenes Honorar an medienwirksamen Sponsoring-Aktionen zu beteiligen - denn schließlich ist das auch für sie selbst eine willkommene Imagewerbung.
eranstalten Sie doch mal ein Preisausschreiben - aber bitte richtig
Preisausschreiben sind ein bewährtes Mittel, Kunden zu finden und zu binden.
Voraussetzung ist natürlich, Sie packen das Preisausschreiben richtig an. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihr Preisausschreiben erfolgreich konzipieren!
- Legen Sie genau das Ziel des Preisausschreibens fest. Wollen Sie nur Adressen generieren, den Verkauf bestimmter Produkte erhöhen oder auf eine besondere Aktion aufmerksam machen?
- Legen Sie Ihre Zielgruppe ganz genau fest.
- Erstellen Sie einen exakten Ablauf- und Terminplan.
- Fragen Sie bei Geschäftspartnern (z.B. Hersteller) an, ob Sie von ihnen Hilfe für Ihr Preisausschreiben bekommen, zum Beispiel Werbekostenzuschuss, gesponserte Gewinne etc.
- Legen Sie fest, auf welchen (möglichst vielen) Werbeträgern Sie das Preisausschreiben promoten wollen.
- Formulieren Sie die Bedingungen der Teilnahme klar und eindeutig.
- Versprechen Sie nur Erfolgschancen, die Sie auch erfüllen können. Geben Sie keine falschen Lösungshinweise.
- Knüpfen Sie die Teilnahme nicht an einen Warenbezug oder Geschäftsbesuch.
- Verlosen Sie neben dem Hauptgewinn viele kleinere Preise, um die Teilnahmeschwelle zu senken.
- Sorgen Sie dafür, dass der Teilnahmeweg ohne direkten Kontakt zum Personal oder Geschäft möglich ist. Am besten, der Teilnahmeschein kann per Post eingesandt werden.
- Sind Sie unsicher, ob Sie alles rechtssicher ist, sprechen Sie Ihre Aktion mit einem Anwalt durch.
Trends: Einfach einkaufen in Fernost
Viele Trends entstehen in Asien. Weshalb nicht davon direkt profitieren? Wo können Sie sich richtig informieren und finden die richtigen Einkaufsquellen?
Yu-gi-oh, Manga-Comics oder Handy-Accesoires à la Moshi-Moshi sind nur einige Beispiele für viele Trends, die aus Fernost zu uns in den Westen schwappten. Diese Produkttrends zu erkennen und schnell den richtigen Hersteller "vor Ort" zu finden ist dabei sehr wichtig. Und gerade im schnellen Onlinegeschäft, bei den Verkäufen über eBay, Hood & Co. zählt jeder Tag.
Sind Sie der Erste, der innovative Produkte aus Asien anbietet, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Sie vor dem Geschäft Ihres Lebens stehen.
Profitieren von der Export-Großmacht China
Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes beweisen den Trend: Die Einfuhrzahlen beispielsweise von Produkten aus China stiegen 2004 im Vergleich zum Gesamtjahr 2003 um 26 % auf insgesamt 32,5 Milliarden €. Aber auch die Importe aus Japan nahmen 2004 noch um 7 % auf 21,1 Milliarden € zu. Beides stellt zusammen ein größeres Marktvolumen dar als die Import-Geschäfte mit den Vereinigten Staaten, die rund 40 Milliarden € umfassten.
Zunächst jedoch eine Ihrer Grundpflichten als Einkäufer in Asien: Marktbeobachtung. Erkundigen Sie sich über die asiatischen Auktionsplattformen, welche Verkaufswellen sich dort abzeichnen. Dies sind gute Indikatoren, nach denen Sie Ihre Entscheidung treffen.
Buch-Tipp:
Peter Schmalenbach: "Asien - Bezugsquellen für Handel und Gewerbe"
BoD GmbH, 2005
ISBN 3-8311-4087-1
Preis: 15,00 Euro
Peter Schmalenbachs Buch enthält zahlreiche nützliche Adressen und Links zu Datenbanken, aber auch wichtige Tipps zum Umgang mit asiatischen Geschäftspartnern sowie Musterschreiben für Anforderungsbriefe bzw. -E-Mails.
Internet-Links zu Tests und Neuprodukten
Grundsätzlich bietet sich zunächst einmal ein Überblick über den asiatischen Markt an. So listet zum Beispiel die Seite
www.asianproducts.com über 200.000 Lieferanten in 15 verschiedenen Kategorien auf. Hier findet man alles - von CD- und DVD-Hüllen bis hin zu Motorrädern und Möbeln. Die Homepage
www.asiansources.com bietet gar noch mehr rund um das Thema Einkauf in Asien. Neben den 9 Kategorien für den Einkauf können Sie hier spezifische Reports zu Produkten einsehen und nützliche Käufertools erhalten. Zudem werden Sie über neue Produkte auf dem Laufenden gehalten und lesen dort die ersten Testberichte.
Als Firma in Kontakt treten
In Schmalenbachs Buch finden Sie auch viele Tipps für Asien-Kataloge (zum großen Teil kostenlos) und Adress-CD-ROMs. Generell gibt Peter Schmalenbach den wertvollen Tipp, als Firma und nicht als Privatperson asiatische Businesspartnern zu kontakten. Dazu gehöre auch ein offizielles Firmenbriefpapier, das nicht am heimischen Computer erstellt wurde. Solche Schreiben würden meist einfach nur im Abfall landen.
Die Bestellung kleiner Mengen sei kein Problem. Diese Scheu müssten Sie als Neu-Einsteiger ins Asien-Geschäft erst einmal verlieren. Weiterer wichtiger Punkt: Sie sollten über ein geschäftliches Faxgerät verfügen, dies sei unerlässlich für die Korrespondenz.
Kataloge aus verschiedenen Bereichen
Viele Kataloge sind über die asiatischen Hersteller erhältlich: z.B. zu Textilien, elektronischen Geräten wie PC, DVD-Player oder Satelliten-Anlagen, Uhren, Schmuck, Geschenkartikeln, Lederwaren, Brillen oder Schuhen.
Ein Schwerpunkt bei Peter Schmalenbach liegt bei Einkaufsquellen aus Hongkong, aber auch die China und Taiwan sind mit zahlreichen (Internet-)Adressen vertreten. Machen Sie doch selbst den Test und vergleichen Sie: Wie viele Produkte werden mittlerweile in China angefertigt? In der Volksrepublik sind Sie an der Quelle für eine Vielzahl von Artikeln, die weltweit von dort exportiert werden.
Aber auch Korea, Thailand, Indonesien, die Philippinen und Indien nenntSchmalenbach in seinem Asien-Führer. Und nicht vergessen: Japan. Technische Innovationen kommen auch heute noch aus diesem Land. Japan hat die Kraft an neuen Ideen und Produkten auch nicht in der Wirtschaftskrise verloren, gerade auf dem Gebiet technischer Geräte und Neuigkeiten sind die Japaner Vorreiter.
So erkennen Sie einen guten Werbetexter
Wer sich schon einmal auf die Suche nach einem freien Werbetexter gemacht hat, wird schnell festgestellt haben, dass das Angebot größer ist, als mancher denkt. Und die Unterschiede in der Qualität der verschiedenen Freelancer können gewaltiger sein, als viele erwarten würden.
Doch welcher freie Werbetexter ist nun der richtige für Sie? Woran erkennen Sie gute "Freie"? Worauf sollten Sie achten? Was zeichnet gute freiberufliche Werbetexter aus?
Erfahrung zahlt sich immer aus. Für Sie!
Freie Texter, die einen Job nicht zum ersten Mal erledigen, werden ihre Anfängerfehler nicht auf Ihre Rechnung machen. Achten Sie also auf ausreichende Erfahrung. Besonders wertvoll ist die Erfahrung, die ein Werbetexter in sehr guten Werbeagenturen bei der Arbeit für große, namhafte Kunden gesammelt hat - idealerweise aber nicht nur als Junior-Texter, sondern auch als Senior-Texter oder gar Kreativdirektor. Solche Karriereschritte sind ein erstes Indiz dafür, dass der Kandidat ein Könner in seinem Fach ist.
Warum große, namhafte Kunden? Ganz einfach: Große Kunden haben meistens große Werbe-Etats. Und weil auf großen Etats sehr viel mehr passiert, bekommen Werbetexter auch die volle Bandbreite mit - von TV- und Funkspot über Anzeige und Broschüre bis hin zu Werbebrief, POS-Aktion und Regalnase.
Die möglichst vielfältige Ausbildung Ihres freien Werbetexters ist Ihr Vorteil - selbst wenn Sie nur einen kleinen Ausschnitt daraus nutzen werden.
Aber Vorsicht: Schauen Sie genau hin, was Ihr potenzieller freier Texter denn wirklich konkret konzipiert, getextet und umgesetzt hat. Manche Freelancer haben schicke Agenturen und Kunden in der Mappe, müssen aber passen, wenn Sie konkrete Beispielarbeiten von ihnen sehen wollen. Warum?
Sollten freie Texter Spezialisten oder Quereinsteiger ein?
In diesem Punkt ist sich die Jury noch nicht einig: Ist es besser, wenn Ihr freier Werbetexter ein ausgewiesener Spezialist in Ihrer Branche ist, oder ist genau das hinderlich, wenn es darum geht, frische Ideen für Sie zu entwickeln?
Grundsätzlich verfügen Freelancer mit Erfahrungen in vielen Branchen über einen großen Vorteil: Sie haben bereits bewiesen, dass sie die Fähigkeit haben, sich schnell in neue Th emen und Zielgruppen einzuarbeiten und auf diesem Spielfeld kreative Ideen zu entwickeln, die verkaufen.
Ob Ihr freier Texter nun aber auch unbedingt in "Ihrem" Thema Erfahrung haben muss, ist eine Frage, die Sie selbst am besten beantworten können. Ganz grobe Orientierungshilfe: Wenn Sie einen freien Werbetexter für sehr ausführliche, fachlich ausgerichtete Texte in Ihrem Fachgebiet suchen, nehmen Sie besser einen ausgewiesenen Spezialisten. Wenn Sie aber auf der Suche nach frischen Ideen sind, die Ihnen helfen, effektiver zu kommunizieren und besser zu verkaufen, dann kann es auch nicht schaden, einmal über den Tellerrand zu schauen und einen freien Texter zu engagieren, der mit Ihrer Branche bisher gar nichts zu tun hatte. Sehen Sie sich einfach die Beispielarbeiten und Referenzen von Freelancern an, die in die engere Wahl kommen und lassen Sie Ihr Bauchgefühl entscheiden.
Wann können Sie sich auf freie Werbetexter verlassen?
Zuverlässigkeit, Kreativität und Umsetzungsqualität sind Punkte, die erst nachträglich anhand einer konkreten Aufgabe beurteilt werden können. Besonders gut können das Kunden, die schon einmal mit diesem freien Werbetexter gearbeitet haben. Also, bohren Sie nach: Was sagen die bisherigen Kunden der Freelancer, die bei Ihnen in der engeren Wahl sind? Schauen Sie sich Referenzen an und nehmen Sie diese als Entscheidungshilfe. Achten Sie dabei auf Kriterien, die Ihnen besonders wichtig sind, wie zum Beispiel Kreativität oder Zuverlässigkeit oder Teamfähigkeit.
Was dürfen freie Werbetexter kosten?
Auch Sie werden sicher feststellen (oder schon festgestellt haben), dass es bei den Honoraren freier Werbetexter teilweise große Preisunterschiede gibt. Wenn Sie sich genauer mit dem Markt beschäftigen (so wie ich es getan habe) erkennen Sie, dass diese Preisunterschiede unmittelbar mit der Qualit&au ml;t zu tun haben. So besetzen nach meinen Beobachtungen die anerkannt guten freien Werbetexter ein relativ einheitliches Preisniveau.
Ein deutlich darunter liegendes Preisniveau werte ich mittlerweile als ein Alarmzeichen für eingeschränkte Qualität. Und sehr viel höhere Honorare halte ich nur in wenigen Fällen für gerechtfertigt, zum Beispiel dann, wenn eine sehr seltene Spezialisierung mitgebracht wird.
Der reine Blick auf Tages- oder Stundensätze bringt Sie aber nicht weiter. Sie müssen auch berücksichtigen, dass manche freie Werbetexter sehr schnell arbeiten. Sie erledigen an zwei Tagen das, wofür andere drei brauchen. Das schlägt sich natürlich im Gesamthonorar nieder. Wirklich vergleichen können Sie also nur konkrete Kalkulationen freier Werbetexter für konkrete Projekte.
Daneben sollten Sie auch die Ergebnisqualität in Relation zum Honorar betrachten. Wenn zwei freie Texter an derselben Aufgabe arbeiten, einer aber Ergebnisse abliefert, die Sie aufgrund der Qualität nicht gebrauchen können, ist er selbst dann noch überbezahlt, wenn er nur das halbe Honorar nimmt.
Sollten freie Werbetexter bei Ihnen vor Ort arbeiten?
Der Ort, an dem ein freier Werbetexter arbeitet, ist heute nur noch in wenigen Fällen von Bedeutung. Ob Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, München, Berlin, Stuttgart, Hannover, Köln, Bremen, Nürnberg, Saarbrücken, Palma de Mallorca, London, Paris, Rom, Mailand oder Barcelona oder einer der zahllosen Orte dazwischen - in den Zeiten von Internet und DSL ist das alles nicht mehr relevant. Briefings und Lösungen sind ruckzuck per E-Mail oder Fax versandt und selbst Videokonferenzen setzen kaum mehr als eine preiswerte Webcam und einen DSL-Anschluß voraus.
Zudem sind viele freie Werbetexter reisefreudig und lassen sich ger n mal für einige Tage in einem Hotel oder einer Pension einquartieren.
Entscheiden Sie am besten nach Bauchgefühl. Wenn Sie ein Mensch sind, der auch bei kleinen Projekten die persönliche Kommunikation bevorzugt, sind Sie sicher besser beraten, wenn Sie einen freien Werbetexter in Ihrer unmittelbaren Nähe suchen. Wenn Ihnen dagegen maximale Qualität für Ihren maximalen Erfolg wichtig ist, sollten Sie auch Freelancer ins Auge fassen, die nicht bei Ihnen um die Ecke sitzen.
Essbare Geschenke: Früchte statt Süßigkeiten
Eine gesündere Alternative zu Schokolade und anderen kalorienreichen Geschenken bietet in Amerika die Firma Edible Arrangements an. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, frische Früchte wie Ananas, Erdbeeren oder Trauben ansprechend zu arrangieren.
Das Obst ist kunstvoll geschnitzt und angerichtet. So bereiten die Spezialisten von Edible Arrangements beispielsweise Gänseblümchen aus Ananas zu. Und wer gar nicht auf Schokolade verzichten möchte, kann auch eine Variante auswählen, bei der die Früchte in Schokolade getaucht sind.
Die fantasievollen Kreationen sind beliebte Präsente für private Anlässe wie Geburtstage oder Hochzeiten, eignen sich aber auch als Geschenk für Geschäftspartner. Die Arrangements werden frisch für die Kunden zubereitet - ohne Konservierungs- oder künstliche Farbstoffe.
Diese Exklusivität hat natürlich ihren Preis: Die Frucht-Kreationen kosten zwischen 25 Dollar (rund 19 Euro) für eine Schachtel mit schokoladeüberzogenen Erdbeeren bis hin zu einem aufwändigen Fruchtgesteck für 200 Dollar (rund 152 Euro).
Über 40 Geschäfte gibt es bereits in den Vereinigten Staaten, vor allem in den Ostküsten-Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut. Ein Online-Shop ergänzt das Angebot.
Wie sicher sind eBay und Hood?
In den Medien wird manchmal der Eindruck vermittelt, es wäre gefährlich und unsicher, über die Auktionshäuser eBay und Hood Handel zu treiben. Aber wie sieht das in Wirklichkeit aus? In diesem Beitrag finden Sie mehr zu den Themen "Identitätsprüfung" und "Passwortsicherheit".
Leider wird in den Medien häufig ziemlich übertrieben. Und der Grund liegt klar auf der Hand: Natürlich verkauft sich eine Zeitung besser, wenn reißerisch von riesigen Lücken in der Sicherheit beispielsweise bei eBay berichtet wird. Eigentlich sind es aber oft keine "echten" Lücken: Oft handelt es sich nur systematische Schwächen, die ein erfahrener User umgehen kann.
Die Identitätsprüfung
Sicherheit bei einem Onlinemarktplatz fängt mit der Prüfung der Identität (also der Daten Name, Anschrift, Geburtsdatum und teilweise auch die Telefonnummer) an: Schließlich muss man wissen, ob die angegebenen Daten eines Handelspartners auch korrekt sind.
eBay: die SCHUFA-Prüfung
Bei eBay Deutschland gibt es da vor allem die SCHUFA-Prüfung: Damit wird beim Anmeldungvorgang online geprüft, ob jemand unter dem angegebenen Namen mit dem angegebenen Geburtsdatum existiert. Dieses Prüfverfahren ist natürlich ziemlich unzureichend: Es ist nicht gesagt, dass es sich tatsächlich auch um die Daten desjenigen handelt, der sich gerade angemeldet hat - es können auch die Daten eines anderen sein, die ein Dritter zum Beispiel einer aktuellen Todesanzeige entnommen hat.
Wenn die SCHUFA-Prüfung scheitert, schickt eBay einen Bestätigungscode an die angegebene Adresse. Aber auch damit lässt sich keine Identität wirklich prüfen: Jemand könnte einfach einen zusätzlichen Namen an dem Briefkasten angeben und dann den Account unter diesem bestätigen.
Hood prüft Telefonnummern
Bei Hood gibt es solche Prüfverfahren nicht: Da wird die Richtigkeit der Angaben durch einen Abgleich mit dem Telefonverzeichnis überprüft und im Verdachtsfall versucht, die angegebene Telefonnummer mit einem Anruf zu überprüfen. Prinzipiell wäre das etwas sicherer, als das eBay-Verfahren: So existiert wenigstens im Notfall eine funktionierende Telefonnummer für weitergehende Ermittlungen. Eine solche Telefonnummer bringt Ermittlungsbehörden jedenfalls weiter als eine Postanschrift ... Leider kann Hood nicht alle neuen Mitglieder überprüfen, daher finden nur Stichproben statt.
Passwortsicherheit
Im direkten Vergleich von eBay und Hood, hat letzteres Auktionshaus in Sachen Passwortsicherheit die Nase vorn.
Bei eBay ist es zunächst schon schwieriger, sich überhaupt ein sicheres Passwort auszudenken: Es wird nämlich im Gegensatz zu Hood nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, die Passwörter sind also nicht "case-sensitiv".
Zudem gibt es bei eBay auch noch die so genannte "Geheime Frage", über man an sein Passwort kommen kann, wenn es einmal vergessen wurde. Die „Geheimen Fragen“ sind dabei aber fest vorgegeben, die Antworten lassen sich mit ein wenig geschickter Recherche jedenfalls leichter herausbekommen als ein Passwort.
Tipp: Beantworten Sie die „Geheime Frage“ nie richtig, sondern geben Sie auch dort ein Passwort oder etwas ähnlich schwer zu Recherchierendes ein.
"Brute Force" wirkt nur bei eBay
Die Sicherheitsexperten von It-Sec.de testeten kürzlich in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift "c't", ob sich durch Passwortangriffe mittels "Brute Force" (englisch für "rohe Gewalt"; das simple Ausprobieren verschiedener Passwortmöglichkeiten) bei eBay und Hood Accounts knacken lassen.
Mit einer Liste von 220 Frauen-Vornamen hat die Redaktion der "c't" innerhalb von 2 Tagen fast 2.600 eBay-Accounts überprüft und war 27-mal erfolgreich. "eBay versucht zwar, solche Angriffe abzuwehren“, erläuterte c't-Redakteur Daniel Bachfeld, "aber die getroffenen Maßnahmen lassen sich mit ein paar Tricks leicht aushebeln."
Bei Hood sah dies anders aus: "Auch das [...] zweitgrößte Online-Auktionshaus Deutschlands,
www.hood.de, wurde dem gleichen Test unterzogen. [...] Erfolg hatten wir auch hier, allerdings war dieser nur von kurzer Dauer. Kurz nach Beginn des Angriffs wurde die IP-Nummer gesperrt, von der aus wir agierten, und wir erhielten eine geharnischte Anfrage von Hood, was unsere Aktion denn bezwecke. Es stellte sich heraus, dass Hood, [...] in ihrer Software eine Erkennung von Passwort-Angriffen eingebaut hatte.“
Werbeideen-Shop: Wie Sie mit Leserbriefen kräftig für sich und Ihr Unternehmen werben können
Leserbriefe sind eine äußerst effektive und Erfolg versprechende Möglichkeit, auf eine Person oder eine Firma aufmerksam zu machen.
Sicher ging es Ihnen auch schon so: Sie lesen in der Zeitung einen Beitrag, dessen Inhalt Sie so stark anspricht, dass Sie gerne persönlich dazu Stellung beziehen möchten: entweder um die Aussage des Artikels zu bekräftigen oder aber um dem Inhalt des Beitrags vehement zu widersprechen. In den meisten Fällen jedoch bleibt es lediglich beim Vorhaben: nur 1 von 300 Leserbriefen wird auch tatsächlich geschrieben und abgeschickt.
Dabei sind Leserbriefe eine äußerst effektive und Erfolg versprechende Möglichkeit, auf eine Person oder eine Firma aufmerksam zu machen.
Welche Vorteile hat ein Leserbrief?
1. Anders als in einer Pressemitteilung, mit der Sie objektiv und möglichst nicht zu "werblich" über eine Neuigkeit informieren, haben Sie in einem Leserbrief die Möglichkeit, Ihre persönliche Meinung zu einem Thema kundzutun. So können Sie sich und Ihr Unternehmen sehr wirkungsvoll ins Gespräch bringen.
2. Ein Leserbrief ist für Sie die einzige Möglichkeit, einen Kommentar in Ihrem Sinne in die Zeitung zu bekommen. Dieses Privileg hat sonst ausschließlich der Chefredakteur in einem Kommentar oder Leitartikel.
3. Mit einem Leserbrief können Sie Dinge auf den Punkt bringen, für die Sie anderenfalls seitenlange Erklärungen abfassen müssten. Fachleute sind sogar der Auffassung, dass man mit einem guten, pointierten Leserbrief mehr erreichen kann als mit vielen langen Pressetexten.
4. In einem Leserbrief können Sie unmittelbar und innerhalb kürzester Zeit auf aktuelle Berichte und Ereignisse reagieren.
Wie sollte ein Leserbrief geschrieben sein, damit er abgedruckt wird?
1. Seien Sie aktuell
Schreiben Sie Ihren Leserbrief unmittelbar nach Veröffentlichung des Beitrags, auf den Sie Bezug nehmen. Die meisten Leserstatements werden innerhalb von 7 bis 10 Tagen gedruckt, da zu einem späteren Zeitpunkt für die anderen Zeitungsleser kaum noch ein Zusammenhang herzustellen ist. Mehr als 2 Wochen nach dem Artikel hat Ihr Leserbrief keine Chance mehr auf eine Ve röffentlichung.
2. Sagen Sie Ihre Meinung
In einem Leserbrief ist Ihre Meinung gefragt. Nehmen Sie darum kein Blatt vor den Mund und verzichten Sie auf überlange Darstellungen von Sachverhalten. Aber: Seien Sie mit Ihren Äußerungen niemals beleidigend oder ausfallend - dies könnte im äußersten Fall strafrechtliche Konsequenzen für Sie mit sich bringen.
3. Schreiben Sie originell und möglichst witzig
Wenn es das Thema zulässt, sollten Sie in origineller und pointierter Form auf den Punkt kommen. Damit erhöhen Sie zum einen den Lesewert Ihres Briefs deutlich und erreichen außerdem bei den meisten Lesern mehr als mit einer „bierernsten“ Abhandlung.
4. Fassen Sie sich kurz
Ihr Leserbrief sollte auf keinen Fall länger als 30 oder 40 Schreibmaschinenzeilen sein. Darüber hinaus fällt Ihr Text unweigerlich dem Rotstift des verantwortlichen Redakteurs zum Opfer und Sie riskieren, dass genau die Passagen gestrichen werden, die Ihnen wichtig sind.
5. Kennzeichnen Sie Ihren Leserbrief
In einer Zeitungsredaktion gehen täglich eine Unmenge an Briefen, Faxen und Pressemitteilungen ein. Um den verantwortlichen Redakteuren die Arbeit zu erleichtern, sollten Sie Ihr Schreiben deutlich als LESERBRIEF bezeichnen. Außerdem ist es für das Verständnis Ihres Briefs hilfreich, den Artikel, auf den Sie Bezug nehmen, kurz zu zitieren.
6. Schreiben Sie nicht anonym
Immer mehr Zeitungsredakteure vergewissern sich durch Stichproben, ob der angegebene Absender auch tatsächlich der Autor eine s Leserbriefs ist. Aus gutem Grund: Schon häufig wurden Namen und Adressen ahnungsloser Mitbürger für organisierte Leserbriefkampagnen missbraucht. Geben Sie also immer Ihren Namen und Ihre vollständige Adresse und Telefonnummer an.
So locken Sie WAP-Handy-User automatisch auf Ihre Internetseiten
Neue Infrarot-Technologie auf dem Vormarsch: Mit einer neuen Technologie können Sie die Mobiltelefone von Passanten ohne deren Eingreifen direkt auf Ihr Internet-Angebot lotsen.
Kennen Sie das Problem: Ihr Unternehmen verfügt zwar über einen ansprechenden Web Auftritt, aber die Anzahl der Besucher lässt zu wünschen übrig? Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es jetzt eine neue Technologie, mit der die Mobiltelefone von Passanten ohne deren Eingreifen direkt auf Ihr Internet-Angebot gelotst werden.
Interaktion mittels Infrarot-Plakaten
Das von der britischen Firma Hypertag entwickelte System funktioniert folgendermaßen: In den Rahmen von City-Light-Postern werden neben Plakaten der Unternehmen, die diese Stellflächen gebucht haben, auch kleine Infrarotsender angebracht.
Diese Sender sind so programmiert, dass sie im Sekundentakt Funk-Signale mit der Web-Adresse des jeweils werbenden Unternehmens ausstrahlen. Sobald ein WAP-fähiges Handy in die Nähe der Plakate kommt, erscheint auf dem Display automatisch die entsprechende URL-Angabe.
Mittels eines einfachen Tastendrucks gelangt der Handybesitzer dann direkt auf die entsprechende Internetseite.
Elektronische Responsequote von fast 30 %
Bei ersten Testversuchen in London wurden mit den Hypertag-Plakaten sehr vielversprechende Resultate erzielt: Ein Anbieter von Hairstyling-Produkten erreichte bei der Bewerbung eines Online-Preisausschreibens eine aktive Anklickrate der auf dem Telefondisplay angezeigten Web-Adresse von knapp 30 %.
Werbe-SMS künftig auch als Haftnotizen
Eine weitere Innovation im Bereich Handy-Werbung hat Siemens entwickelt: Im Februar 2005 stellte das deutsche Hightech-Unternehmen eine so genannte "Digital-Graffiti-Technik" vor. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm, mit dem auf Handys künftig Nachrichten wie unsichtbare Haftnotizen an beliebigen Orten hinterlassen werden können.
Bei diesen digitalen Graffitis handelt es sich um eine Art SMS, die an ausgewählten Orten "haften" bleibt. Erreicht der Empfänger den definierten Punkt, erscheint die Nachricht auf seinem Display. Anders als die klassische SMS wan dert die Nachricht also nicht zum Adressaten, sondern erreicht diesen nur dann, wenn er an der entsprechenden Stelle den für das Graffito definierten Umkreis betritt.
Da diese elektronischen Post-it‘s als virtuelle Botschaften mit Ortsbezug verschickt werden können, eröffnen sich für SMSWerbung völlig neue Perspektiven: So können Passanten beispielsweise gezielt darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie sich gerade vor einem Geschäft befinden, in dem das beworbene Produkt verkauft wird.
Rechtstipp
Die Infrarot-Sender strahlen elektronische Signale aus, die nur im direkten Umkreis des Senders funktionieren. Deshalb erhält der Empfänger keine SMS, die als Spam gewertet werden könnten.
Eine Weiterleitung auf die angezeigte Web-Seite erfolgt nur dann, wenn der Handynutzer dies per Knopfdruck selber veranlasst.
Woran Sie einen guten freien Grafik-Designer erkennen: Acht Fragen - Acht Antworten
Wer einen freien Grafiker sucht, wird feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, für einen individuellen Gestaltungsauftrag den richtigen Grafiker zu finden. Nach welchen Kriterien soll auch ausgewählt werden? Nach dem Stunden- oder Tagessatz? Oder nach dem Standort?
Oftmals wissen Sie erst viel später, ob Sie den richtigen Grafik-Designer ausgewählt haben - nämlich dann, wenn der Auftrag längst erledigt ist. Doch wie erkennen Sie frühzeitig, wer der richtige Grafik-Designer für Sie ist?
Ganz einfach: Sehen Sie sich das Portfolio und die Referenzen von Grafik-Designern an. Welche Ihnen subjektiv gut gefallen, kommen in die engere Wahl und werden ganz objektiv anhand von acht Fragen diskutiert.
1. Wie stark sind die Ideen?
Firmensignet, Mailing, Anzeige oder TV-Spot leben von einer klaren, memorierbaren Idee. Je einfacher die Idee ist, desto schneller werden (Werbe-)Botschaften verstanden. Ist eine Idee nicht erkennbar, zu kompliziert dargestellt oder womöglich gar nicht vorhanden, bringt die Kommunikationsmaßnahme nicht den erwarteten Erfolg.
2. Welcher Blickwinkel wird eingenommen?
Ein guter Grafiker arbeitet aus der Sicht des Endkunden - nicht aus der Sicht des Herstellers. Der Kunde kauft nur dann das Produkt oder Dienstleistung, wenn er einen Nutzen für sich erfährt; dieser muss kommuniziert werden.
3. Wie gut ist die Gestaltung?
Bei der visuellen Umsetzung von Ideen gilt die Reduktion auf das Wesentliche. Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob zum Beispiel eine Anzeige überblättert oder gelesen wird. Ein großzügiger Umgang mit Farben, eine klare Struktur von Flächen, eine leicht lesbare Typografie und eine interessante, eigenständige Bildsprache steuern die Wahrnehmung des Umworbenen.
4. Bekommt jeder Kunde dasselbe?
Sehen alle Arbeitsbeispiele gleich aus? Dann wird wahrscheinlich die Lösung Ihrer Kommunikationsaufgabe genauso austauschbar sein.
5. Welche Erfahrung hat der Grafiker?
Ein guter Grafik-Designer kann für fast alle Branchen Erfahrungen und Erfolge nachweisen. Sie profitieren davon, wenn er jahrelang erfolgreich Führungsverantwortung als Art Director und Creativ Direktor in Top-Werbeagenturen getragen hat, auch wenn Sie nur einen kleinen Ausschnitt in Anspruch nehmen: es werden keine Anfängerfehler auf Ihre Kosten gemacht.
6. Können Sie Ihrem Grafik-Designer vertrauen?
Arbeitet Ihr Grafiker zuverlässig, präzise und kostenbewußt? Darüber geben Ihnen Kundenstimmen oder Referenzen zufriedener Kunden Auskunft.
7. Welches Honorar verlangt der Grafiker?
Der reine Blick auf Tages- oder Stundensätze bringt Sie nicht weiter. Präferieren Sie die Ergebnisqualität und lassen Sie für ein konkretes Projekt eine konkrete Kalkulation machen.
8. Wie wichtig ist der Standort des Grafik-Designers?
Der Ort, an dem ein freier Grafiker arbeitet, ist heute nur noch in wenigen Fällen von Bedeutung. Ob Hamburg, Berlin oder München - in den Zeiten von Internet und DSL ist das alles nicht mehr relevant. Entscheiden Sie am besten nach Bauchgefühl. Wenn Sie ein Mensch sind, der auch bei kleinen Projekten die persönliche Kommunikation bevorzugt, sind Sie sicher besser beraten, wenn Sie einen freien Grafiker in Ihrer unmittelbaren Nähe suchen. Wenn Ihnen dagegen maximale Qualität für Ihren maximalen Erfolg wichtig ist, sollten Sie auch Freelancer ins Auge fassen, die nicht bei Ihnen um die Ecke sitzen.
Ambient Media auf eigene Faust? Kein Problem, wenn Sie Folgendes beachten!
Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen wenn Sie Ambient-Media-Aktionen selbstständig durchführen möchten.
Jahrelang war Ambient Media eine Sonderwerbeform, die von der Mehrheit der deutschen Mediaplaner und Werbeleiter nicht ernst genommen wurde. Heute ist Ambient Media jedoch die Werbeform mit den größten Wachstumsraten geworden: Mittlerweile können Sie Ihre Kunden gezielt in fast jeder Arbeits- und Freizeitsituation durch entsprechende Aktionen erreichen. Auch aktuelle Studien belegen, dass Sie mit Ambient-Media-Werbung eine deutlich höhere Werbewirkung erzielen können als mit klassischen Kampagnen. Jedoch welche Gesetze und Sonderregelungen gelten bei dieser Sonderwerbeform?
Was versteht die Rechtsprechung unter einem Außenwerbeträger?
Als so genannte "Werbeanlagen“ gelten: "Anlagen der Außenwerbung sind alle örtlich gebundenen Einrichtungen, die der Ankündigung oder Anpreisung oder als Hinweis auf Gewerbe oder Beruf dienen und vom öffentlichen Verkehrsraum aus sichtbar sind. (...)"
Das sind z. B. "Schilder, Beschriftungen, Bemalungen, Lichtwerbungen, Schaukästen sowie für Anschläge oder Lichtwerbung bestimmte Säulen, Tafeln und Flächen.“
Dieser Begriffserklärung der Landesbauordnung (LBO) des Landes Baden-Württemberg in deren § 2 Absatz IX Werbeanlagen für den Raum Baden-Württemberg folgen auch die meisten anderen Bundesländer.
Was Sie bei der Genehmigung Ihrer Außenwerbung beachten müssen
Um zu klären, ob ein Ambient-Media-Werbeträger rechtlich zulässig ist, müssen unterschiedliche Gesetzesvorschriften herangezogen werden. Abgesehen von den bei jeder Werbemaßnahme zu beachtenden Grundsätzen - etwa des Wettbewerbs- oder des Urheberrechts - müssen Sie bei Ihrer Außenwerbung zusätzlich öffentlich-rechtliche Vorschriften beachten.
Dazu gehören z. B. das Baurecht, das Straßen- und Wegerecht sowie das Natur- und Denkmalschutzrecht. Grundsätzlich gilt:
- Bevor Sie einen Werbeträger im öffentlichen Raum aufstellen, müssen Sie in der Regel eine Genehmigung dafür einholen. Dabei kann es sich je nach Bundesland um eine Baugenehmigung, eine Erlaubnis der Straßen- bzw. Wegeaufsichtsbehörde oder um eine Zulassung nach dem geltenden Straßenverkehrs- oder Eisenbahnrecht handeln. Je nach Bundesland sind bestimmte Werbestandorte grundsätzlich un zulässig. So dürfen z. B. in Hamburg Werbeträger grundsätzlich nicht auf und unmittelbar an Ufern, Brücken, Böschungen, Masten und Bäumen platziert werden.
- Für kleine Werbeträger, von denen keine Störungen zu erwarten sind, benötigen Sie keine Genehmigung der Baubehörde. Trotzdem sollten Sie auch in einem solchen Fall daran denken, die eventuell notwendige straßen- und wegerechtliche Erlaubnis einzuholen. Grundsätzlich gilt natürlich, dass auch nicht genehmigungspflichtige Werbeanlagen den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen, z. B. der Verkehrssicherheit, genügen müssen. In Baden-Württemberg ist es z. B. generell erlaubt, Automaten und Werbeträger, die bis 0,50 m groß sind, ohne Baugenehmigung im Innenbereich aufzustellen. In Bayern bedürfen z. B. Werbeanlagen bis zu einer Größe von 1 qm keiner Baugenehmigung.
- Zusätzlich zur Genehmigung der Baubehörde müssen Sie häufig auch noch eine Erlaubnis der Straßen- oder Wegeaufsichtsbehörde einholen. Eine solche Sondergenehmigung ist dann nötig, wenn Sie eine öffentliche Straße für Ihre Werbung so in Anspruch nehmen, dass es über den normalen Anliegergebrauch oder über eine Teilnahme am allgemeinen öffentlichen Verkehr hinausgeht. Wollen Sie z. B. Werbeschilder installieren, die in den Luftraum über der Straße hineinragen, benötigen Sie dafür eine Sondererlaubnis.
- Bei Ihren Außenwerbeaktivitäten gilt es auch den Umweltschutz zu beachten. Nach § 20 des Naturschutzgesetzes von Baden-Württemberg sind z. B. Werbeanlagen außerhalb zusammenhängender Ortsteile unzulässig. Ebenso unzulässig sind Werbeanlagen, die von der freien Landschaft aus störend in Erscheinung treten.
- Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass nach § 33 I 1 N r. 3 StVO außerhalb geschlossener Ortschaften jede Werbung verboten ist, wenn dadurch Verkehrsteilnehmer gefährdet, abgelenkt oder belästigt werden könnten. Angesichts dieser Regelung sollten Sie z. B. darauf verzichten, einen mit Werbung beklebten PKW über mehrere Wochen an einer Straßenkreuzung zu parken.
Firmen-Events: Der Tag der offenen Tür als Kundenmagnet
Der Tag der offenen Tür ist für viele Unternehmen eine willkommene Gelegenheit, vorhandene Kunden in entspannter Atmosphäre zu beraten, Neukunden mit ihren Produkten und Dienstleistungen vertraut zu machen. Sehr wichtig für das Produkt Neukundengewinnung: Stellen Sie den Nutzen besonders stark heraus, den ein Besuch bringt.
Bei Ihrer Vorbereitung kann Ihnen die Presse entscheidend helfen. Doch beachten Sie: Wenn Sie wollen, dass über Ihren Tag der offenen Tür auch in der Zeitung berichtet wird, dann sollten Sie sich unbedingt einen medienwirksamen Programmpunkt einfallen lassen.
Der klassische Weg: Versuchen Sie, einen Prominenten als Gast zu gewinnen, der eine Rede hält, eine Maschine einweiht, die neuen Räume besichtigt oder Ähnliches.
Unsere Checkliste erleichtert Ihnen die Planung für Ihren Tag der offenen Tür. Nutzen Sie sie als persönliche Checkliste, damit Sie und Ihre Mitarbeiter nichts vergessen.
Checkliste:Tag der offenen Tür Aufgaben bei der Vorbereitung
- Termin festlegen
- Räumlichkeiten festlegen
- Programm festlegen
- Welche (Presse-)Attraktion?
- Welche Produktvorführungen?
- Welche sonstige Unterhaltung (Musik-Band)?
- Genehmigungen bei der Stadtverwaltung besorgen (falls Sie öffentliche Plätze nutzen oder Parkplatzprobleme wegen besonders großen Besucherandrangs erwarten)
- Bewirtung festlegen
- Einladungsliste erstellen
- Wenn nötig, kleines Unterhaltungsprogramm für Kinder festlegen
- Einladungen schreiben und versenden (ca. 3 bis 4 Wochen vorher)
- Anzeigen und Handzettel (ca. 1 bis 2 Wochen vorher)
- Pressemitteilungen schreiben und versenden (ca. 1 bis 2 Wochen vorher)
Aufgaben während des Tags der offenen Tür- Begrüßung
- Adressen aller Besucher mit Einladungsliste abgleichen
- Beratung der Besucher
- Bewirtung
- Fotos machen
- Vorführungen und Aktionen
- für Ordnung sorgen
- Presse betreuen
- Kinder-Betreuung
- Verabschiedung
- Technik betreuen (Musikanlage etc.)
- Videos und Projektoren für Vorführungen
Nachbearbeitung- Pressemitteilung mit Nachbericht versenden (möglichst am Tag danach)
- Dankeschön-Brief an Besucher verschicken (spätestens 1 Woche danach)
Kundenbindung: Kleine Geschenke für mehr Kundenbindung
Wenn der Kunde zur Konkurrenz geht, liegt das in 80 Prozent aller Fälle nicht an den niedrigeren Preisen des Mitbewerbers, sondern daran, dass das Unternehmen dabei versagt hat, dem Kunden die Nachricht zu vermitteln: "Sie sind uns wichtig."
Dankesbriefe oder Kuschelcalls können hier bereits eine Menge bewirken. Doch auch im Business gilt: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - und die Geschäftsbeziehung. Dabei muss der Aufwand für solche Geschenke keineswegs groß sein: Bereits für unter 20 Euro erhalten Sie werbewirksame Präsente für Ihre guten Kunden.
Zur Kundenbindung ungeeignet sind billige Streuartikel wie Plastik-Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger. Solche Giveaways (Preis von etwa 0,10 bis 1 Euro) lassen sich höchstens als kleine Aufmerksamkeit für Laufkundschaft auf Messen, Festen oder bei Events einsetzen.
Testen Sie Ihre Geschenkstrategie mit Hilfe unserer Checkliste; damit können Sie schnell herausfinden, wo noch Verbesserungsbedarf besteht und wo Sie beim Optimieren ansetzen müssen.
Checkliste: So wird Ihr Werbegeschenk ein voller Erfolg |
Hat das Geschenk einen nachvollziehbaren Bezug zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Image? | Ja | Nein |
Verfügt Ihr Geschenk über eine persönliche Note? (Hier ist nicht ein schriller Werbeaufdruck gemeint!) | Ja | Nein |
Bleibt es beim Beschenkten und hat es einen persönlichen Nutzen für ihn? | Ja | Nein |
Ist das Präsent nach dem Geschmack des Beschenkten ausgewählt? | Ja | Nein |
Verrät Ihnen Ihre Kundenkartei, welche Hobbys oder Interessen Ihr Kunde hat? | Ja | Nein |
Überreichen Sie das Geschenk persönlich oder mit einem individuellen Anschreiben? | Ja | Nein |
Kommt das Präsent überraschend, aber zum richtigen Zeitpunkt? Beispiel: der Kunde hat sich darüber geäußert, dass er Golfer ist. Den Beginn der Golfsaison könnte ein Unternehmen dazu nutzen, ihm etwa ein stilvolles Golfhandtuch zu schenken. | Ja | Nein |
Ist das Geschenk steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar? | Ja | Nein |
Ist das Geschenk so ausgewählt, dass es nicht als Bestechungsversuch interpretiert werden kann? | Ja | Nein |
Binden Sie Ihre Mitarbeiter, die im Kundenkontakt stehen, aktiv in die Suche nach Geschenkideen ein? | Ja | Nein |
Werberecht: Werbeaussage "0 %-Sonderfinanzierung" ist zulässig
Ein Unterhaltungselektronik-Händler bewarb seinen Anschaffungskredit mit der Schlagzeile "0 % Sonderfinanzierung - Das kann sich jeder leisten". Angaben zu einer notwendigen erfolgreichen Bonitätsprüfung als Voraussetzung für einen derartigen Kredit wurden in der Werbung nicht gemacht.
Dennoch hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf jetzt entschieden, dass diese Werbung grundsätzlich nicht zu beanstanden ist (Az. I U 187/03). Es sei nämlich nicht zu erwarten, dass damit bei einem durchschnittlich informierten und verständigen Werbeadressaten die irrige Vorstellung erweckt werde, dass jedermann - ohne Rücksicht auf seine Bonität - die beworbene Sonderfinanzierung für sich in Anspruch nehmen könne.
Das OLG verwies dabei auf ein älteres Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), in dem bereits festgehalten wurde, dass der angesprochene Personenkreis in einem derartigen Fall ohnehin mit einer Bonitätsprüfung rechne.
Zusätzliche Angaben seien allerdings nötig, wenn wenn über die allgemeinen Mindestanforderungen - wie Beschäftigungsverhältnis, Alter, Wohnsitz und Identifizierung - besondere Anforderungen für Selbstständige, Studenten, Auszubildende und Kunden unter 23 Jahren - weitere Bedingungen zu erfüllen sind.
Internet verändert Mediennutzung - und läuft Zeitungen den Rang ab
Das Internet ist aus dem Alltag der Deutschen nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile wird das Web im Durchschnitt 58 Minuten pro Tag genutzt. Vor 5 Jahren waren es noch 9 Minuten.
Der rasante Aufstieg des Internet hat - im Gegensatz zu manchen Unkenrufen - aber nicht zu einer Verdrängung der klassischen Medien geführt: Untersuchungen zeigen: Die Zeit, die die Deutschen im Internet surfen, ist zusätzliche Mediennutzungszeit, die nicht zu Lasten von TV, Print und Radio geht. Die klassischen Medien haben also nicht an Bedeutung verloren, so das Ergebnis der repräsentativen Langzeitstudie "TimeBudget" von Seven-One Media, dem Vermarkter der ProSieben-Sat.1-Gruppe.
Die Mediennutzung insgesamt hat deutlich zugenommen und 2004 mit mehr als 8 Stunden pro Tag einen Rekordwert erreicht (inkl. Parallelnutzung; Basis: Erwachsene 14 bis 49 Jahre).
Damit beschäftigen sich die Deutschen heute 1,5 Stunden länger mit Medien als noch vor 5 Jahren. Allerdings hat das Internet die Tageszeitungen (26 Minuten) und Zeitschriften (18 Minuten) in der Nutzungsdauer mittlerweile deutlich hinter sich gelassen.
Am meisten nutzen die Deutschen nach wie vor das Fernsehen (178 Minuten) und das Begleitmedium Radio (151 Minuten).
Fernsehen ist beliebtestes Medium
Neben der Nutzung der einzelnen Medien geht "TimeBudget“ auch der Frage nach, welches Medium den Deutschen am wichtigsten ist. Das Resultat ist eindeutig: Das Fernsehen wird nicht nur am längsten genutzt, es ist den Deutschen auch am wichtigsten.
Für 79 % ist das Fernsehen "wichtig“ oder sogar "sehr wichtig“. Damit hat TV das Radio von der Spitzenposition abgelöst und ist so beliebt wie nie zuvor. Die Wichtigkeit des Internet ist im selben Zeitraum deutlich gestiegen: Für 61 % der Befragten ist das World Wide Web "sehr wichtig“ oder „wichtig“.
Internet ist das Reisemedium Nr. 1
Auch bei den untersuchten Themenkompetenzen ist das Fernsehen in fast allen Bereichen das Medium der ersten Wahl.
Besonders bei Dokumentationen, Nachrichten, Unterhaltung und Sport ist es unangefochten das beliebteste Medium. Verkehrsfunk und Musik sind die Kernkompetenzen des Radios, wenngleich das Radio bei Musik starke Konkurrenz durch TV und Internet bekommen hat.
Das Web hat dank des MP3-Booms das Fernsehen sogar überholt. Bei Lokalnachrichten und Wirtschaftsinformationen greifen die meisten Deutschen nach wie vor am liebsten zur Tageszeitung. Bei Reiseinformationen - einst die Domäne der Zeitschriften - ist das Internet inzwischen die Nummer 1. Mittlerweile geht jeder Dritte, der sich für Reisen interessiert, zuerst online.
Online-Werbemarkt wächst kräftig
Laut der aktuellen Statistik der Nielsen Media Research GmbH sind die Brutto-Werbeinvestitionen in den klassischen Medien in den ersten neun Monaten um 680 Mio. Euro gewachsen. Dies entspricht einer Wachstumsrate von 5,7 % gegenüber dem Vorjahr.
Nach leichten Rückgängen in den ersten zwei Quartalen legten im dritten Quartal 2004 auch die Ausgaben für Online-Werbung um 5,4 % zu. "Die Entwicklung des Werbemarktes ist oberflächlich betrachtet konstant. Tatsächlich finden aber tiefgreifende Veränderungen statt“, kommentiert Ludger Vornhusen, Geschäftsführer Nielsen Media Research, die Gesamtmarktentwicklung.
eBay und Discounter haben die Nase vorn
Allein die Discounthändler und Internetauktionshäuser - allen voran eBay - machen in diesem Bereich die Hälfte des Gesamtwachstums von 680 Mio Euro aus.
Ganz anders sieht es bei den klassischen Markenartiklern aus. Im Durchschnitt halten diese das Niveau ihrer Werbeausgaben des Vorjahres.
Weniger Image - mehr Produktwerbung
Auffällig ist, dass sich die beworbenen Inhalte stark verändert haben. Weg von aufwändigen Imagekampagnen wird heute deutlich mehr für die Auslobung von neuen und nachvollziehbaren Produktvorteilen ausgegeben.
Ein Beispiel ist der Automarkt. Hier investierten die Hersteller einerseits 40 Mio Euro weniger in Imagewerbung, andererseits aber 60 Millionen Euro mehr in die Werbung für neue PKW.
Ebenfalls weniger Imagewerbung wird in den Märkten Telekommunikation und Finanzen betrieben. "Die fortgesetzte Aldisierung in vielen Wirtschaftsbereichen zwingt die Werbungtreibenden dazu, stärker als früher den konkreten Mehrwert ihrer Produkte zu beweisen und zu kommunizieren“, fasst Vornhusen die interessante Entwicklung zusammen.
Werbetrends 2005: Lassen Sie Ihre Kunden Ihre Werbung gestalten
Unter dem Motto "Co-Creation" lassen immer mehr Unternehmen ihre Werbung von den Kunden selbst gestalten. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen aktuelle erfolgreiche Beispiele vor.
Ziel jeder Werbekampagne ist es, den Geschmack der potenziellen Kunden zu treffen. Deshalb orientieren sich Marketingprofis bei ihrer strategischen Werbeplanung bereits seit Jahrzehnten an den Erkenntnissen der Konsumentenforschung. Über 100 Marktforschungsinstitute führen allein in Deutschland regelmäßig Direktbefragungen und Verbraucherpanels durch, um Lebens-, Verbrauchs- oder Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten zu erforschen.
Kundenschnappschüsse als Anzeigenmotive
Anstatt teure Fotografen und Models für eine neue Printkampagne zu engagieren, forderte Mercedes Benz USA seine Kunden auf, Schnappschüsse ihres eigenen Mercedes einzusenden.
Bereits in den ersten 8 Wochen gingen über 1.700 Fotos ein, auf denen die stolzen Mercedes-Besitzer in allen möglichen und unmöglichen Posen mit ihren Wagen zu sehen sind.Die besten Motive werden außerdem für die Anzeigenserie "Love Mercedes“ eingesetzt.
Kunden als Productdesigner
Der Schuhproduzent John Fluevog hat die neue Schuh-Linie "Open Source-Footwear“ (frei übersetzt: "Schuhe von jedermann“) auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine Kollektion, deren Modelle von Fluevog-Kunden selbst entworfen wurden. Mittlerweile verkaufen sich die Kundenschuhe besser als die von den Fluevog-Profis entworfenen Modelle!
TV-Spots von Amateur-Filmern Die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken wählte einen ungewöhnlichen Weg für die Produktion ihrer TV-Spots: Das Unternehmen verzichtete auf eine Werbeagentur - und forderte stattdessen die eigenen Kunden auf, mit ihren Videocameras Werbefilme für die Hühnchen-Snacks zu drehen.
Die gelungensten Produktionen wurden zur besten Sendezeit landesweit ausgestrahlt.
120.000 Freizeit-Konstrukteure
Der Flugzeugbauer Boeing veranstaltete einen weltweiten Wettbewerb, bei dem sich Fans der Airline an der serienreifen Ausgestaltung des neuen Modells 7E7 beteiligen konnten. Zu diesem Zweck wurden im Internet (
www.newairplane.com) verschiedene interaktive Tools bereitgestellt, mit denen die User das Design und die Ausstattung der neuen Boeings entwerfen konnten.
26.000 Feierabend-Reporter
Die süd-koreanische Zeitung OhMy-News, an der amerikanische Verleger beteiligt sind, hat sich eine interaktive Aktion zur Leser-Blatt-Bindung einfallen lassen: Für ihre Online Ausgabe (
www.ohmynews.com) suchte die Redaktion Hobby-Korrespondenten in allen Landesteilen.
Auf den entsprechenden Aufruf hin ließen sich mehr als 26.000 Interessenten als freie Mitarbeiter registrieren. Es blieb allerdings durchaus nicht bei dieser Willenserklärung: Die Feierabend-Reporter sind mittlerweile so fleißig, dass sie 80 % de Online-Inhalte liefern.
Imagewerbung: Wie Sie Ihre Produkte durch eigene Tests unverwechselbar machen
Trotz der immer größeren Produktvielfalt, werden sich die angebotenen Artikel immer ähnlicher. Worin sich Angebot A tatsächlich von Angebot B unterscheidet, ist für den Kunden nur noch schwer nachvollziehbar. Angesichts dieses Wirrwarrs suchen Kunden immer stärker nach Orientierung.
Lesen Sie hier, wie Sie sich durch exklusive und originelle Gütesiegel von Ihren Mitbewerbern unterscheiden und Ihren Kunden eine entscheidende Kaufhilfe geben.
Elefantentest für Putzkiste
Das Pferdesportversandhaus Krämer verkauft mindestens 30 verschiedene Putzkästen, in denen Reiter ihre Pflegeutensilien aufbewahren. Naturgemäß müssen diese Boxen besonders stabil und robust sein. Krämer hat durch einen ungewöhnlichen Test bewiesen, dass sein Modell Showmaster diesen Ansprüchen tatsächlich gerecht wird: Die Elefantendame Rani hat den Kasten getestet und „bürgt“ für dessen Qualität.
Ein überzeugenderes Testimonial als eine tonnenschwere Elefantin gibt es nicht - daher schlägt sich der Erfolg dieses ungewöhnlichen Gütesiegels auch in klaren Zahlen nieder: Das Modell Showmaster wird 8-mal mehr verkauft als andere Modelle zum gleichen Preis.
Luftiger Uhrentest sorgt für Umsatzhoch
Ein Dutzend wagemutiger Kunstpiloten testet im Auftrag verschiedener Uhrenhersteller jedes Jahr die Qualität ihrer Markenuhren. Zu diesem Zweck werden die Uhren bei den Flugmanövern Kräften ausgesetzt, die das 10-fache der Erdbeschleunigung betragen.
Nur die Uhren, die diesen Härtetest bestehen, erhalten dann das Prädikat „air tested“. Regelmäßig berichtet nicht nur die Zeitschrift „Uhrenmagazin“ über die Ergebnisse der ungewöhnlichen Tests, auch Männer-, Sport- und Life-Style-Magazine greifen das Thema auf.
Zwar ist es für die Funktionstüchtigkeit der Uhr völlig unerheblich, ob sie diesen Test wirklich besteht - entscheidend ist vielmehr das so aufgebaute Image von Freiheit und Männlichkeit. Der Geschäftsführer des Frankfurter Uhrenherstellers Sinn betont: „Für uns sind die Tests ungeheuer wichtig. Durch die Vergabe eines exklusiven Prädikats können wir uns wirkungsvoll von der Konkurrenz abheben. Nach einem erfolgreichen Test verkaufen wir mindestens 100 Uhren mehr pro Monat.“
Angesichts eines Stückpreises von ca. 2.000 € bescheren die Lufttests eine Umsatzsteigerung von ca. 200.000 € im Monat.
Äquatorreise für Magenschnaps
Dank eines einmaligen Gütesiegels hat der norwegische Anisschnaps Linie Aquavit ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal: Denn bevor der Schnaps in Flaschen abgefüllt wird, überquert er in großen Eichenfässern einmal den Äquator.
Auf dem Etikett jeder Flasche ist der Name des Schiffes und der Tag der Äquatorüberquerung verzeichnet. Zwar ist es auch hier für den Geschmack unerheblich, ob der Schnaps vor dem Verzehr einmal um die ganze Welt gefahren wird, doch dieser PR Gag macht ihn unverwechselbar und besonders. Linie ist seit Einführung der werbewirksamen Weltreise unangefochtener Marktführer.
Anzeigenwerbung: Humor in der Werbung - nur ein Spaß oder echter Umsatzmotor?
Humorvolle Werbung macht Spaß, unterhält und bleibt im Gedächtnis haften, aber fördert sie auch wirklich den Verkauf? Oder lenkt Humor nicht eigentlich vom beworbenen Produkt ab?
Denn Humor und Werbung haben völlig gegensätzliche Wirkungsprinzipien: Witze leben vom Überraschungseffekt einer guten Pointe. Doch die schleift sich nach ein paar Wiederholungen ab. Kaum ein Witz ist so gut, dass man sich die Pointe 5-, 10- oder gar 20-mal anhört und dann immer noch lacht. Werbung dagegen lebt von der nachhaltigen Wirkung vieler Wiederholungen - also von massivem Werbedruck. Und der macht jedoch die schönste Pointe kaputt. Wie können Humor und Werbung da zusammenpassen? Dieser Frage sind in den letzten Monaten etliche internationale Werbewirkungsstudien nachgegangen. Wir stellen Ihnen die interessantesten Ergebnisse vor.
Humor steigert Markenerinnerung
In einer aktuellen Studie (Medialine, 2004) wurde analysiert, welchen Einfluss Humor auf die Wahrnehmung von Fernsehwerbespots hat. Dabei sahen 72 Erwachsene im Durchschnittsalter von 25 Jahren 6 verschiedene Werbespots in jeweils 3 Variationen: Die erste Variante enthielt episodische, humoristische und informative Elemente. Der zweite Spot nur episodische und informative Elemente, die humoristische Sequenz wurde herausgeschnitten.
Die dritte Spotvariante enthielt lediglich informative Elemente, episodische und humoristische Elemente wurden komplett entfernt.
Fazit der Studie
Die Probanden erinnerten sich deutlich stärker und genauer an die Marken, die mit episodisch-humoristischen Spots beworben wurden, als an die Produkte, die mit rein episodischer und rein informativer Werbung präsentiert wurden.
Der Einsatz von Humor beeinflusste bei den Befragten auch die Bewertung der wahrgenommenen Marke: Humorvoll beworbenen Angeboten gestanden sie eine deutlich bessere Qualität zu. Nach Meinung der Wissenschaftler hängt die Verbesserung der Markenbewertung damit zusammen, dass sich die positive Bewertung des Spots (angenehm, unterhaltsam) auf das zu bewertende Produkt übertragen wurde.
Humor wirkt bei Fernsehspots am besten
In einer vor wenigen Wochen veröffentlichten Mammut-Studie über den Stellenwert und die Wirkung von Humor in der Werbung wurden 450 TV-Werbespots, 454 Magazin-Anzeigen und 1.660 Radiospots untersucht.
Der Einfachheit halber wurden die beworbenen Produkte nach 4 Produktkategorien klassifiziert: Kategorie 1: hochpreisige und langlebige Gebrauchsgüter zur Erfüllung funktionaler Bedürfnisse (z. B. Kühlschrank, Computer, Versicherung); Kategorie 2: hochpreisige und l anglebige Konsumgüter zur Erfüllung emotionaler Bedürfnisse (z. B. Kleidung, Sportgeräte, Kosmetik, Mode, Schmuck); Kategorie 3: niedrigpreisige Funktionsprodukte (z. B. Zahnpasta, Reinigungsmittel, Hygieneartikel, Lebensmittel); Kategorie 4: niedrigpreisige Konsumartikel mit emotionalem Nutzen (z. B. Genussmittel, Süßigkeiten, Snacks, Zigaretten usw.).
Grundsätzlich wurde humorvolle Werbung am häufigsten im Radio eingesetzt (30 % aller Spots), gefolgt vom Fernsehen (24 %) und Magazinen (10 %). Am seltensten kam Humor in allen Medien in Zusammenhang mit hochpreisigen Luxusgütern vor (Kat. 2), am häufigsten bei Produkten mit einem niedrigen Preis und einem emotionalen Nutzen (Kat. 4). Für Produkte der Kategorie 1 (teuer, funktional) wurde ausschließlich im Fernsehen mit Humor geworben.
Die Befunde zur Wirkung waren unterschiedlich: Während sich Humor sowohl im Radio als auch in Magazinen bei Produkten der Kategorien 2 und 4 positiv auswirkte, war für Marken der Kategorie 3 nur im Radio ein positiver Effekt festzustellen.
Fazit der Studie
Die Wirkung von Humor hängt von der Wechselwirkung zwischen Werbemedium und beworbener Produktkategorie ab. Dabei sind die elektronischen Medien für humorvolle Werbung offensichtlich besser geeignet, was u. a. auf die eingeschränkteren Gestaltungsmittel in Printanzeigen zurückzuführen ist.
Hier spielen die spezifischen Funktionen der Medien für die Rezipienten eine wichtige Rolle. Während Fernsehen und Radio eher zur Unterhaltung und Entspannung genutzt werden, haben Printmedien vor allem eine Orientierungs- und Informationsfunktion.
Humorvolle Werbung kann daher ihre spezifischen Qualitäten eher in den elektronischen Medien entfalten.
Preisgestaltung: Wie Sie durch 'offene Preise' 20 % mehr Kunden bekommen
Sonderpreise und Rabatte - oft unterhalb der Schmerzgrenze - haben für die Anbieter statt neuer Kunden häufig nur sinkende Margen und weniger Gewinn gebracht. Wir stellen Ihnen hier eine wirkungsvolle Alternative vor: Lassen Sie Ihre Kunden einfach selbst entscheiden, was sie zahlen wollen!
Denn dieses - auf den ersten Blick paradoxe - Marketingkonzept beschert Ihnen nicht etwa Umsatzeinbußen, sondern kräftigen Mehrumsatz.