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Die ersten 10 Tage in Twitter (Teil 1)




Immer mehr Unternehmen sind im letzten Jahr in den Kurznachrichtendienst Twitter eingestiegen und versorgen jetzt ihre „Follower“ (= Leser, die ihre Nachrichten abonniert haben) mit neuesten Nachrichten. Ob es sich dabei um eine kleine Werbeagentur wie Thoxan (http://twitter.com/thoxan) oder die große deutsche Lufthansa handelt (http://twitter.com/lufthansa_DE): Es werden täglich mehr, die bei Twitter ihren Nachrichtenkanal eröffnen.

Warum auch nicht. Die Teilnahme ist auch für Unternehmen kostenlos und die weiter rasant steigenden Nutzerzahlen beweisen, dass Twitter gefragt ist.

Für Außenstehende ist Twitter allerdings wie ein Buch mit sieben Siegeln. Wir machten Sie bereits mit dem Twitter-Jargon vertraut und lieferten Ihnen ein kleines Twitter-Wörterbuch. Heute steigen wir ein – mit Ihrem Fahrplan für die ersten 10 Tage bei Twitter:

Tag 1: Die Anmeldung
Gehen Sie zu twitter.com und  klicken Sie auf „Get Started – Join!“. Geben Sie Ihren Namen, einen Benutzernamen (Username), ein Passwort etc. ein und klicken Sie auf „Create my Account“.

Klicken Sie auf „Skip this Step“ am Ende der nun erscheinenden Seite. (Sie können später noch nachsehen, welche Ihrer Kontakte bereits auf Twitter sind.) Auf der nächsten Seite schlägt Ihnen Twitter bekannte Twitterer vor, denen Sie folgen könnten – entfernen Sie das Häkchen bei „Select all“ und klicken Sie auf den Button „Finish“. Sie sind drin!

Hier noch ein paar Hinweise:
Sie müssen bei der Anmeldung nicht Ihren echten Namen angeben. Um das Ganze zu testen, können Sie auch mit Phantasienamen arbeiten. Wichtig bei der Anmeldung ist allerdings Ihre E-Mail-Adresse. Jede E-Mail-Adresse kann nur für einen Account genutzt werden. Verwenden Sie also für den Test-Account nicht die E-Mail-Adresse, die Sie später nutzen möchten, um Twitter-Nachrichten zu empfangen. An diese E-Mail werden Ihnen nur Benachrichtigungen von Twitter gesandt. Sie wird nicht veröffentlicht.

Anders als bei vielen anderen Online-Diensten wird sie auch nicht gebraucht, um Bestätigungs-Links (Double Opt-In) zu versenden. Auf der nächsten Seite erscheint bereits Ihre Twitter-Seite! Sie könnten also sofort mit dem Veröffentlichen beginnen. Was Sie aber nicht tun sollten! Denn der nächste Tag ist besonders wichtig!

2. Tag: Lesen
Beginnen Sie, anderen Twitterern zu folgen. Am einfachsten geht das, wenn Sie in das Suchfeld auf der rechten Seite ein paar Fachbegriffe eingeben, die zu Ihrer Branche oder Ihrem Interessengebiet gehören. Wenn Sie das tun, erscheint nun die Seite der Suchergebnisse vor Ihnen. Sie sehen, in welchen Tweets die von Ihnen eingegeben Suchbegriffe vorkommen und wer sie verfasst hat.

Klicken Sie auf den Benutzernamen, um mehr von diesem Twitterer zu lesen. Sie werden nun auf seine Profilseite weitergeleitet und erfahren dort mehr über ihn. Interessiert Sie, was dieser Twitterer in den letzten Tweets mitgeteilt hat? Sehen Sie auch rechts oben unter „Website“ und „Bio“ nach – dort erhalten Sie weitere Informationen über den Verfasser. Wenn Sie seine Tweets auch die nächsten Tage verfolgen möchten, dann drücken Sie auf den Button „Follow“. Nun haben Sie diese Informationen abonniert.

3. Tag: Weiterlesen

Lesen Sie mehr. Denn es geht darum, einen Eindruck zu gewinnen, wie der Tonfall auf Twitter ist, was sich als Thema eignet und vieles mehr.

4. Tag: Entwickeln Sie Ihre Strategie
Legen Sie fest, was Sie auf Twitter erreichen und wie Sie dort auftreten wollen. Als Unternehmen? Als Inhaber des Unternehmens? Als Mitarbeiter einer bestimmten Abteilung des Unternehmens?

Denkbar wäre z. B., dass Verkauf oder Kundenservice die Twitter-Accounts mit Nachrichten füllen. Sie können einen Twitter-Account aber auch für eine bestimmte Produktlinie eröffnen und dann den Produktmanager oder einen kompetenten PR-Mitarbeiter dafür sprechen, pardon, twittern lassen. Der DM-Drogeriemarkt lässt beispielsweise Informationen zu seiner Biomarke Alverde twittern (http://twitter.com/dm_alverde).

5. Tag: Wer twittert was?
Nach der Strategieentwicklung kommt die Umsetzung. Wer im Unternehmen twittert nun zu den festgelegten Zielen? Wer setzt die Strategie um?

Legen Sie auch dessen Kompetenzen fest, für den Fall, dass Kritik am Unternehmen aufkommt. Sollte der Twitterer nicht allein entscheiden können, so müssen Entscheidungswege möglichst kurz sein. Auch für das Reporting sollten Sie festhalten, wer in welcher Häufigkeit an wen über das Geschehen in Twitter berichtet. Welche Erkenntnisse müssen dabei festgehalten und berichtet werden?

Erfahren Sie in Teil 2, wie es an den Tagen 6 bis 10 weitergeht!



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