Formulieren Sie ganz klar Ihre Ziele
Betreibt man Sponsoring nur aus der Sicht von Werbung und PR, dann sind vor allem die Kommunikationsziele entscheidend. Aber Sponsoring kann nicht nur die Unternehmenskommunikation bereichern - es bewirkt am meisten da, wo es von allen Bereichen des Unternehmens genutzt wird.
Wie Fallstudien (Case Studies) der großen Sponsoren zeigen, sind es vor allem die Bereiche Vertrieb, aber auch Forschung und Entwicklung, die neben Werbung und PR von Sponsoring-Engagements profitieren.
Das Beste, was Sie tun können: Stellen Sie eine Task Force „Sponsoring“ zusammen, die aus allen betroffenen Abteilungen des Unternehmens besteht, und legen Sie gemeinsam mit der Unternehmensleitung die Ziele für ein Sponsoring-Engagement fest.
1. Marktorientierte Unternehmensziele
Kommunikationsziele- Unternehmen: Image, Bekanntheit, Sympathie erhöhen
- Werbewirkung: Erhöhung der Aufmerksamkeit, bessere Verankerung der Werbebotschaften beim Empfänger, Erhöhung der Reichweite von Werbe- und PR-Maßnahmen
- Neue Themen für die Medienarbeit entwickeln
- Mehr Akzeptanz bei Medien & Multiplikatoren
Kundenmanagementziele/Customer-Relationship-Ziele- Kunden stärker binden
- Neue Kundengruppen entdecken
- Sympathie und Loyalität der Kunden erhöhen
- Von Kunden stärker empfohlen werden
Produktmarketing- und Marketingziele- Ideen für die Produktentwicklung sammeln
- Die Produkteinführung gestalten
- Bestehende Produkte verbessern
Vertriebsziele- Die Kunden pflegen
- Neukunden gewinnen
- Neue Branchen erschließen
- Empfehlungen auslösen
2. Intern orientierte Unternehmensziele
Mitarbeiterziele- Die Mitarbeiter motivieren und binden
- Neue Mitarbeiter gewinnen
- Zur Weiterbildung, Team-Bildung, Coaching der Mitarbeiter beitragen
Organisationsziele- Das Unternehmen attraktiver machen
Finanzziele/Investor-Relations-Ziele- Die Beziehungen zu Investoren verbessern
- Den Marken- oder Unternehmenswert steigern