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85% Marktanteil in Deutschland: Damit bietet der Suchmaschinen-Betreiber Google die mit großem Abstand wichtigste Plattform für textbasierte Werbekampagnen ("adwords") im Internet. Die Funktionsweise ist denkbar einfach:
Als Werbetreibender legen Sie die Suchbegriffe (einzelne Wörter oder Wortgruppen) fest, bei denen Ihre Anzeige geschaltet werden soll. Bei entsprechenden Suchanfragen werden bis zu 10 adwords rechts neben und oberhalb den generischen Suchergebnissen eingeblendet.
Der Clou dabei: Die Schaltung Ihrer Werbekampagnen erfolgt kostenlos. Sie zahlen nur, wenn Ihre Anzeige tatsächlich angeklickt und der potenzielle Kunde auf Ihre Website weitergeleitet wird. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail!
Erfahren Sie jetzt, an welchen Stellschrauben Sie ansetzen müssen, um Ihre adwords-Werbekampagnen effizient zu gestalten und messbar erfolgreicher zu machen!
Überzeugen Sie sich selbst!
Die Neuanlage eines adwords-Kontos (www.adwords.google.com) ist dank der ausgereiften Benutzerführung auch für Neueinsteiger in wenigen Minuten erledigt.
Damit Ihre ersten Werbekampagnen von Beginn an zu Ihrer Zufriedenheit funktionieren, sollten Sie allerdings einige Basis-Regeln beherzigen:
Beschränken Sie sich zunächst auf ein Produkt (oder eine Dienstleistung), eine Kampagne und eine Anzeigengruppe - das erleichtert Ihnen den Einstieg!
Falls Sie später weitere Produkte bewerben möchten, ist es zweckmäßig, jeweils ein zusätzliches neues Konto anzulegen. Neben einer besseren Übersichtlichkeit erreichen Sie dadurch bei Keyword-Überschneidungen, dass bei einer Suchanfrage Ihre Werbekampagnen im Idealfall für alle Ihre Angebote geschaltet werden.
Halten Sie die Zahl Ihrer Keywords übersichtlich. Starten Sie Ihre Werbekampagnen mit maximal 100 bis 150 gut überlegten Wörtern oder Wortgruppen.
Auch bei der Zahl der Anzeigen sollten Sie sich zu Beginn auf 2 bis 4 unterschiedliche Motive beschränken, andernfalls werden Sie Schwierigkeiten haben, aus den ersten Ergebnissen belastbare Trends zu erkennen.
Welchen Preis Sie je Klick zahlen müssen, hängt ganz wesentlich davon ab, wie Google den Inhalt und die Qualität Ihrer Website bewertet. Welche Maßstäbe Google dabei im Einzelnen anlegt, ist nach wie vor ein ungelüftetes Geheimnis.
Die Praxis zeigt jedoch:
Homepages mit umfangreichem redaktionellen Content sind klar im Vorteil, während werbe- und affiliatelastige Seiten nicht zu Googles Lieblingen gehören.
Auch wenn bei den von Ihnen gewählten Keywords kein unmittelbarer Zusammenhang zum Inhalt Ihres Angebots/Ihrer Homepage erkennbar ist, kann sich das äußerst nachteilig auf Ihre gesamten Werbekampagnen auswirken.
Wie Google Ihre Keywords und damit Ihre Homepage bewertet, lässt sich seit wenigen Wochen direkt in Ihrer Anzeigengruppe ablesen.
Über den Link "Spalten anpassen" können Sie sich den ermittelten Qualitätsfaktor ("hoch", "ok", "gering") für jedes einzelne Keyword anzeigen lassen. Je geringer die Relevanz, desto höher der zu entrichtende Klickpreis: Die gestaffelten "Strafgebühren" können bis zu 8 € je Klick betragen, was praktisch das "Aus" für adwords-Werbekampagnen bedeutet.
Lassen Sie es nicht so weit kommen. Starten Sie Ihre Kampagne erst dann, wenn Ihre Homepage auch einen adäquaten Inhalt zu Ihrem Angebot bietet. Denn wenn Ihre Seite bzw. Ihre Keywords erst von Google als schlecht eingestuft worden sind, ist es in aller Regel zu spät. Selbst nach größeren Umbauarbeiten kann es Monate dauern, bis Sie nicht mehr auf der "schwarzen Liste" stehen!
Um zu beurteilen, welche Ihrer Keywords und Werbekampagnen "funktionieren" und welche nicht, ist die isolierte Betrachtung des Klickvolumens und der Klickrate ein recht unsicherer Indikator. Denn viele Klicks und eine hohe Klickrate lassen keine Rückschlüsse zu, ob sich die Werbekampagnen unter dem Strich "rechnen" oder nicht. Die maßgeblichen Kriterien für die Erfolgsmessung sind die "Conversion Rate" und die daraus abgeleiteten Kosten je Conversion.
Damit Sie Ihre adwords-Werbekampagnen systematisch optimieren können, sollten Sie von Beginn an Ihren Werbeerfolg kontrollieren. Google stellt Ihnen dazu ein hervorragendes Tracking-Tool zur Verfügung, mit dem Sie sowohl auf Keyword- als auch auf Anzeigenebene die Ist-Kosten der generierten Verkäufe oder Anfragen ermitteln können.
Das Conversion Tracking eröffnet Ihnen die Möglichkeit, den Erfolg jedes einzelnen Keywords wie auch jeder Anzeige zu bewerten. So können Sie exakt die Begriffe und Anzeigen, die zwar hohe Klickraten und damit Kosten verursachen, aber nicht in ausreichendem Maß zu den gewünschten Kundenreaktionen führen, aus Ihren Werbekampagnen eliminieren.
Folge: Die Gesamtergebnisse Ihrer Werbekampagnen werden sich dadurch kontinuierlich verbessern!
Die Einrichtung und Implementierung des Tracking-Skripts in Ihre Homepage ist einfach. Wählen Sie dazu den Link "Conversion Tracking" auf der Ebene "Kampagnenverwaltung" und legen Sie dort die für Sie passenden Parameter fest. Sobald das kurze Skript in den Quellcode der entsprechenden Seite Ihres Webauftritts eingebaut ist, erhalten Sie für jedes Keyword und jede Anzeige detaillierte Informationen zur Conversion Rate wie auch zu den Kosten je Conversion. Sie werden erstaunt feststellen, dass viele Ihrer vermeintlich starken Keywords keine oder in Relation zu den Schaltkosten zu wenig Conversion bringen und somit nur die Kosten Ihrer Werbekampagnen nach oben treiben!
Überzeugen Sie sich selbst!
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