Sie sind als Marketingverantwortliche betraut mit der Konzeption und Gestaltung von Werbung am Flughafen? Dann lesen Sie in unserem Fachinformationsdienst WerbePraxis aktuell zahlreiche Beiträge und Ideen zu diesem Thema, die Sie sicher anregen werden.
Gleichermaßen bieten wir Ihnen Informationen zu vielen weiteren relevanten Bereichen aus der Werbung, wie Werberecht, Online-Marketing und Werbekampagnen.
Autovermieter Sixt macht es schon seit Jahren - nicht nur in den Flughafengebäuden hängen freche Plakate und Poster aus. Bereits im Anfahrtsbereich zu den Flughäfen macht er mit originellen und riesigen Werbeformen auf sich aufmerksam. Die Werbung am Düsseldorfer Flughafen zeigt zum Beispiel eine Riesengiraffe, die Sixtilia, die nicht nur Hingucker, sondern auch beliebter Treffpunkt geworden ist.
Klar, dass Sixt an Flughäfen besonders präsent ist - denn schließlich läuft ein Großteil des Vermietgeschäfts über die dort vorhandenen Sixt-Agenturen und Schalter. Aber auch für viele andere Unternehmen ist die Werbung am Flughafen mehr als eine Prestigesache: Die bringt dann einen großen Nutzen, wenn sie gut geplant ist. Wichtig: Je nachdem, ob Sie Geschäfts- oder Urlaubsreisende ansprechen wollen, müssen Sie Ihre Werbung im Flughafen-Gebäude anders platzieren. Wir haben die verschiedenen Standorte analysiert und nennen Ihnen hier die besten Plätze für Ihre Werbung am Flughafen.
Überzeugen Sie sich selbst!
Businessreisende kommen häufig in allerletzter Minute zum Check-in. Schließlich haben sie keine Zeit zu verlieren. Da sie eine kurze Verweildauer haben, sind sie nur an wenigen Orten am Flughafen gut zu erreichen.
Businessreisende richten ihre Aufmerksamkeit vor dem Flughafengebäude auf alles andere als die dort dargebotene Werbung. Denn sie treffen meist in allerletzter Minute ein und suchen hektisch nach einem freien Parkplatz. Außenwerbung ist nur dann richtig erfolgreich, wenn Sie - wie Sixt - besonders große und auffällige Werbung am Flughafen platzieren. Oder wenn Sie eine besonders auffällige Riesenwerbung buchen können. Nachteil: Zu teuer! Für solche Objekte sind auch für Kleinflughäfen meist 5-stellige Beträge nötig - Media- und Produktionskosten zusammengenommen.
Fazit: Schlechter Standort.
Auch beim Check-in erhält Werbung nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit, um Businessreisende zu erreichen.
Fazit: Mittelmäßiger Standort.
Der frühestmögliche Zeitpunkt, um mit Werbung am Flughafen Businessreisende anzusprechen. Hier im Abflugbereich, nach der Sicherheitskontrolle, haben sie das erste Mal Zeit, Werbung überhaupt wahrzunehmen. Achtung: Beleuchtete Werbeträger sind unbeleuchteten in jedem Falle vorzuziehen. Fragen Sie auch an, ob Promotionaktionen im Abflugbereich Ihres Flughafens möglich sind. Etwa indem Sie Infomaterial und Warenproben verteilen oder Ihre Produkte - wenn möglich - zum Anfassen demonstrieren.
Fazit: Guter Standort.
Da Businessreisende sehr häufig nur mit Handgepäck unterwegs sind, hasten sie an Gepäckbändern vorbei und durchqueren das Ankunftsgebäude so schnell wie möglich. Werbung erreicht die ankommenden Businessreisenden also kaum. Nur wer hier tiefer in die Tasche greift und eine das ganze Gebäude beherrschende Werbung platzieren kann, dürfte auffallen. Für die Ansprache von Businessreisenden eher nicht zu empfehlen.
Fazit: Schlechter Standort.
Gerade Wenigflieger sind vor der Abreise mit allem Möglichen beschäftigt, haben Orientierungsprobleme und sehen daher selbst die auffälligsten Werbemaßnahmen kaum. Für viele kommt noch ein Schuss Aufregung hinzu. Verzichten Sie daher auf Werbung vor dem Flughafengebäude.
Fazit: Schlechter Standort.
Vor den Check-in-Schaltern bilden sich lange Schlangen - mit Wartezeiten von mehreren Minuten bis zu einer Stunde. In diesem Umfeld wird Werbung wahrgenommen - denn in der Langeweile ist man für jede Ablenkung dankbar. Werbewirkung entfaltet sich freilich nur, wenn Sie dort für Produkte oder Dienstleistungen werben, die am Airport selbst noch erhältlich sind. Wenn Ihre Produkte also in den Shops käuflich sind oder Sie selbst einen Shop betreiben, dann können Sie hier Kaufimpulse geben. Gut geeignet sind diese Bereiche aber auch für destinationsspezifische Werbung - wer am Mallorca-Schalter also bereits Werbung für Mietautos auf Mallorca platziert und dabei eine Handy-Nummer angibt, kann über diese Werbung am Flughafen bereits vorverkaufen. Ganz clever: Autovermieter oder Hotels bieten hier auch die Buchung per SMS an!
Fazit: Guter Standort.
Auch hier verbringen Urlaubsreisende noch mal etwa 1 Stunde mit Wartezeit. Eine Zeit, in der Werbung bevorzugt betrachtet wird, da andere Ablenkungen fehlen. Ideal sind diese Bereiche auch zur Platzierung von Infomaterial oder eben für Werbung, die Angebote am Zielort betrifft.
Fazit: Guter Standort.
Der ideale Werbestandort für lokale Angebote am Heimatort. Gute Idee: Begrüßen Sie die Rückkehrer mit Ihrer Werbung - wer 2 Wochen nur fremde Küche genossen hat, freut sich wieder auf einheimische Restaurants, Backwaren oder Getränke. Probieren Sie auch mal Promotions rund um das Gepäckband aus. So hatte ein Bierbrauer am Flughafen Friedrichshafen einen großen Erfolg, als er einfach einen Kasten Bier auf dem Gepäckband kreisen ließ mit dem Spruch: "Endlich wieder daheim! Endlich wieder ein richtiges Bier!", der gleichzeitig zur Entnahme einer Begrüßungsflasche aufforderte.
Fazit: Guter Standort.
Generell gilt: Werbung am Flughafen wirkt in Wartezonen am besten. Beziehen Sie auch selten genutzte Wartebereiche in Ihre Werbeplanung ein.
Überzeugen Sie sich selbst!
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Bei Fragen zum Thema Werbung am Flughafen können Sie sich natürlich jederzeit per E-Mail oder Fax direkt an unsere Redaktion wenden. Unser Chefredakteur Bernd Röthlingshöfer freut sich auf Ihre Anfrage!
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