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Ein starker Social-Media-Auftritt - mit möglichst wenig Aufwand

veröffentlicht am 07.10.2011 unter Werbung
„Herr Röthlingshöfer, was halten Sie denn von Facebook? Wir sind schon bei Twitter, wir bloggen und haben eine normale Website - müssen wir jetzt auch noch in Facebook vertreten sein?“ Meine Antwort auf diese neuerdings nach Vorträgen gestellten Hauptfragen lautet: „Ja, nehmen Sie die Vorteile von Facebook unbedingt mit."
Denn nirgends tummeln sich so viele Konsumenten wie dort. Aber halten Sie den Aufwand so gering wie möglich: Machen Sie Ihren Blog zum Dreh- und Angelpunkt Ihrer Social- Media-Aktivitäten.“ Mit jedem Blog-Beitrag, den Sie schreiben, können Sie eine Wirkung in den wichtigsten Social-Media-Plattformen erzielen und diese Wirkung auch steuern.

Richten Sie sich ein Twitter-Konto und eine Facebook-Seite ein und übertragen Sie Ihre Blog-Inhalte mit wenigen Klicks dorthin. Warum das so ist: Überschriften, teilweise oder ganze Inhalte Ihres Blog- Beitrags können Sie automatisiert an andere solche Social-Media-Seiten überspielen.

Für dieses Weiterleiten an Twitter oder Facebook ist heute jede Blog-Software eingerichtet. Ihr Blog-Beitrag erfährt so eine weitaus größere Verbreitung - ohne dass es bei Ihnen Mehrarbeit verursacht.

Achtung: Verschiedene Elemente Ihres Beitrags haben für die jeweiligen Verbreitungskanäle unterschiedliche Bedeutung. Bedenken Sie auch, dass Blog-Beiträge zunächst den Leser begeistern sollen, aber auch die Aufgabe haben, ein gutes Google-Ranking sicherzustellen.

Die Überschrift

Die Überschrift Ihres Blog-Beitrags soll vor allem die Leser begeistern. Das gilt sowohl für die Leser auf dem Blog selbst als auch für diejenigen bei Twitter oder Facebook. Für Twitter, das auf 140 Zeichen beschränkt ist, ist die Überschrift meist sogar der einzige Textteil Ihres Beitrags, den Sie übermitteln können. Mit Rücksicht auf Twitter sollte die Überschrift eines Blog-Beitrags auch nicht länger als 140 Zeichen sein, da sie ansonsten gekürzt wird.

URL

In vielen Blog-Systemen wird die Überschrift automatisch zur URL Ihres Beitrags. Und diese URL ist ein wichtiges Element für den Google-Suchbot. Schlecht ist, wenn Ihre Überschrift keine Schlüsselbegriffe für Google enthält. Unser Tipp: Kümmern Sie sich bei einer fesselnden Überschrift nicht um die Keywords, sondern ausschließlich um die Leser.

Sie können die von Ihrem Blog-System automatisch vorgeschlagene URL von Hand abändern und in diese URL relevante Keywords einbauen. Beispiel: Ihre Überschrift lautet: „Was Sie beim Verschönern Ihrer Wände beachten sollen.“ In der URL könnte dann stehen: „tipps_malerarbeiten_farbberatung_ malermeistermueller“.

Einstieg

Die ersten beiden Zeilen Ihres Blog- Beitrags sind entscheidend. Sie sollen den Leser motivieren, in den Text einzusteigen. Sie sind auch für Ihre Facebook- Seite wichtig, da sie dorthin ebenfalls überspielt werden.

Text/Inhalt

Haben Sie es geschafft, den Leser in den Text zu ziehen, dann kann er seine volle Wirkung zeigen. Die lautet: Nutzen für den Leser bringt Glaubwürdigkeit und Kompetenz für Sie. Aber auch für Google stellt der Textinhalt ein gefundenes Fressen dar. Der Google-Suchbot durchsucht ihn nach relevanten Schlüsselwörtern, um ihn bei relevanten Suchanfragen anzuzeigen. Für Facebook und Twitter ist der Detailinhalt irrelevant, er kann dort nicht angezeigt werden.

Bilder/Videos

Bilder und Videos sind für den Leser ungemein wichtig und erhöhen die Attraktivität eines Blog-Beitrags ganz enorm. Sie sind auch so etwas wie ein Geheimtipp, was Ihre gute Google- Platzierung angeht. Das geht allerdings nur dann, wenn Google den Inhalt von Bildern und Videos erkennt. Dies wiederum geht nur, wenn Sie auch eine kurze Textbeschreibung des Bildes und des Videoinhalts liefern. Auch Facebook kann Bild- und Videovorschauen anzeigen. Somit erhalten Sie auch dort einen attraktiveren Beitrag. Achten Sie darauf, aussagekräftige Bilder zu verwenden, die den Leser auch trotz ihres Mini-Formats anziehen können.

Aus- und eingehende Links

Ihr Blog-Beitrag wird nützlicher, wenn er Link-Verweise auf andere Web-Seiten enthält, beispielsweise zu weiterführenden Informationen, zu Nachrichtenquellen, zu ergänzenden Hinweisen. Verlinken Sie auf andere Blogs, so erhöhen Sie die Chance, im Gegenzug auch von denen verlinkt zu werden. Eine gute Verlinkung Ihres Inhalts ist für Google wichtig. Andere soziale Medien registrieren dies dagegen nicht.

Kommentare

Kommentare können Sie natürlich nicht selbst verfassen. Aber das Vorhandensein von Kommentaren ist auf alle Fälle für Ihre Leser wichtig. Zahlreiche Kommentare zeugen von einer guten Vernetzung und großen Beliebtheit des Blogs. Um zu Kommentaren zu motivieren, sollten Sie häufig in Ihrem Blog auch Fragen stellen und die Leser explizit zum Kommentieren auffordern.

Möglicherweise sind Kommentare auch für Google wichtig - für einen guten Auftritt in Twitter oder Facebook sind sie irrelevant, da Blog-Kommentare nicht an Facebook und Twitter übermittelt werden.

„Like“-Button und „Tweet this“-Button

Binden Sie am Ende Ihres Blog-Beitrags auch Verweismöglichkeiten zu Facebook und Twitter ein. Nutzer können Ihren Blog-Beitrag dann per Klick an ihr Netzwerk weitergeben. Die Reichweite Ihres Beitrags wird so erheblich verbessert.

Fazit

Wer den Arbeitsaufwand für die Pflege mehrerer Social-Media-Kanäle so gering wie möglich halten möchte, der macht am besten sein Blog zum Kommunikationszentrum. Vom Blog aus werden alle Beiträge automatisiert ans Facebook- oder Twitter-Konto versendet. Auf diesen Plattformen gewinnen Sie dann weitere Leser. So erhöhen Sie schrittweise die Leserzahl Ihres Blogs.
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