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Sind Ihre Pressemitteilungen fit fürs Internet?

veröffentlicht am 12.02.2011 unter Werbung
8 goldene Regeln für Online-Pressemitteilungen

In Zeiten von Wirtschaftskrise und knappen Marketingbudgets sind für Unternehmen kostengünstige Strategien gefragt, um mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf sich aufmerksam zu machen. Das Internet bietet dafür zahlreiche neue Möglichkeiten, u. a. die Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf Online-Presseportalen.
Für Unternehmen spielen die Portale eine wichtige Rolle, da sie mit einer regelmäßigen Veröffentlichung ihrer Informationen mehr Reichweite haben und damit neue Zielgruppen erreichen können. Doch es gibt einige wichtige Regeln, die man bei der Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf Presseportalen beachten sollte, damit man von den Portalen akzeptiert und in den Suchmaschinen gut gefunden wird.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass sich alle Presseportale grundsätzlich eine Veröffentlichung vorbehalten. Besonders die kostenlosen Portale haben hohe Kriterien zur Veröffentlichung.

8 Dos und Don’ts für Online-Pressemitteilungen


Formfehler vermeiden!
Viele Pressemitteilungen scheitern schon an formalen Kriterien. Bereits kleine Formfehler können zu einer Ablehnung der Pressemitteilung führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die korrekte Form der Pressemitteilung zu achten.

So geht’s: Auch Online-Pressemitteilungen sollten den gleichen Formkriterien einer klassischen Pressemitteilung folgen. Dazu gehören vor allem die folgenden Elemente:
  • eine aussagefähige Überschrift (Header)
  • ein Einführungstext (Teaser) mit den wichtigsten Inhalten in 2 bis 3 Sätzen
  • der eigentliche Pressetext (Body) in 3 bis 5 gut lesbaren Absätzen
  • ein Abbinder (Boilerplate) mit den Unternehmensinformationen
  • Kontaktinformationen und Ansprechpartner
  •  
Ganz wichtig sind die vollständigen Kontaktinformationen mit Ansprechpartner, Anschrift und Kontaktangaben (E-Mail und Web-Adresse). Da Pressemitteilungen im Internet dauerhaft gespeichert bleiben, sollte die E-Mail-Adresse im Kontakt so gewählt werden, dass sie dauerhaft gültig bleibt. Statt hans.schmitz@unternehmen.de sollte daher lieber pressekontakt@unternehmen.de gewählt werden. Eine neutrale E-Mail-Adresse ist auch dann noch zustellbar, wenn sich Zuständigkeiten oder Ansprechpartner im Unternehmen ändern.

Tipp:
Sonderzeichen und Formatierungen:
Bei Pressemitteilungen, die über Eingabeformulare auf Presseportalen veröffentlicht werden, sollte man die Texte vorab über einen Texteditor wie z. B. WordPad formatieren, um Konvertierungsfehler zu vermeiden.

Inhalt statt Werbung: KEINE 2 werblichen Pressemitteilungen
Offensichtliche Werbung gehört nicht in eine Pressemitteilung. Pressetexte mit reiner Shop- oder Produktwerbung werden in der Regel von den kostenfreien Presseportalen nicht veröffentlicht. Werbliche Pressemitteilungen bieten für die Leser keinen Anreiz und sind daher auch für die Presseportale uninteressant.

So geht’s:
  • Pressemitteilungen sollten immer inhaltlich relevant sein und einen Mehrwert für den Leser bieten. Pressemitteilungen sollten außerdem immer wichtige Neuheiten beinhalten, z. B. : neue Produkte oder Services
  • Personalien: Neueinstellungen oder Veränderungen
  • Stellungnahmen zu aktuellen Themen oder Ereignissen neue Kunden oder Business-Partnerschaften
  • neue Auszeichnungen und Preise
  • aktuelle Veranstaltungen und Seminare
  • soziales Engagement und Sponsoring

Keyword Density und Keyword Flooding (Spamming)


Um in den Suchmaschinen gefunden zu werden, ist es wichtig, auch in den Pressemitteilungen die richtigen Keywords (Schlagworte) zu verwenden. Nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden.

Wer jedoch versucht, seine Pressetexte mit Schlüsselbegriffen zu überfrachten, wird keinen Erfolg in den Suchmaschinen haben. Sinnentleerte Texte mit aneinandergereihten Keywords verstoßen gegen die Veröffentlichungsregeln der meisten Presseportale. Die Gefahr ist aber vor allem auch hoch, dass Google diese Texte als Keyword Spamming abstraft.

So geht’s: Inhaltliche Relevanz steht an erster Stelle. Wichtige Keywords sollten daher immer nur in der richtigen Schlagwortdichte (Keyword Density) und nur in inhaltlich sinnvollen
und relevanten Zusammenhängen verwendet werden.

Die Keyword Density gibt an, wie häufig ein Schlüsselbegriff innerhalb eines Textes verwendet wird. Für die Suchmaschinen liegt die optimale Keyword Density bei 2 bis 5 %, d. h. 2- bis 5-mal pro 100 Wörter.

Link Flooding (Backlink Spamming)  vermeiden


Links von anderen, hochwertigen Websites und Portalen werden von den Suchmaschinen als „Empfehlung“ bewertet. Links von vielen anderen Websites (sogenannten Backlinks) wirken sich daher positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen aus. Pressetexte, die mit zahlreichen Links zur eigenen Website oder zu einzelnen Produkten gespickt sind, verstoßen gegen die Veröffentlichungsregeln der meisten Presseportale und werden als sogenanntes Backlink Spamming abgelehnt.

Die meisten Portale lassen höchstens 1 bis 3 Links auf die Website zu. Einige Portale lassen sogar nur einen Link in den Kontaktinformationen zu.

So geht’s: Links auf die eigene Website sollten sparsam und diskret verwendet werden, um eine Veröffentlichung zu garantieren. Am besten eignen sich dafür die Kontaktdaten. Für eine nachhaltige Link-Strategie zählen einzelne Links von vielen Portalen mehr als viele Links von einem Portal.

Rechtschreibfehler und Schreibweisen prüfen


Texte, die Rechtschreibfehler enthalten, erzeugen nicht nur bei den Lesern einen schlechten Eindruck, sondern fallen auch bei den Suchmaschinen durch. Ein falsch geschriebenes Keyword führt dazu, dass der Text in der Datenbank der Suchmaschine falsch indiziert und somit bei den entsprechenden Suchanfragen nicht gefunden wird. Zu schwache Besucherzahlen sind die Folge.

So geht’s: Nach Fertigstellung einer Pressemitteilung sollte man daher immer noch mal die Rechtschreibprüfung über den Text laufen lassen.

Tipp:
Unterschiedliche Schreibweisen sind nicht immer nur eine Frage des guten Stils, sondern auch der Suchmaschinenrelevanz. Unterschiedliche Schreibweisen sollten daher immer in den Keyword-Analyse-Tools getestet werden. Die Verwendung von Singular oder Plural kann den entscheidenden Unterschied bei den Suchmaschinenanfragen ausmachen. Die Wahl, ob man zusammengesetzte Schlüsselbegriffe zusammen oder getrennt, mit Bindestrich oder ohne Bindestrich schreibt, kann in Suchmaschinen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Manchmal entscheidet also auch die Suchmaschine über den richtigen Textstil.

Die richtige Verwendung von Zitaten


Zitate sind wichtige Bestandteile einer Pressemitteilung. Auch die Suchmaschinen scannen Texte nach Zitaten, um diese in News-Meldungen gesondert zu positionieren. Daher ist es wichtig, in eine Pressemitteilung 1 bis 3 aussagekräftige Zitate zu integrieren und diese auch richtig zu formatieren.

So geht’s: Setzen Sie das Zitat immer vollständig in doppelte Anführungszeichen und nennen Sie erst im Anschluss daran den Autor des Zitates.

Textlängen für Suchmaschinen optimieren


Damit die von Ihnen formulierten Pressetexte von den Suchmaschinen optimal erfasst und dargestellt werden können, ist es wichtig, bestimmte Textlängen zu berücksichtigen, insbesondere für die Überschrift und den Teaser-Text, ansonsten werden unter Umständen wichtige Satzbestandteile abgeschnitten.

So geht’s: Die optimale Textlänge für die Überschriften liegt bei maximal 63 Zeichen. Beim Verfassen von längeren Überschrift sollte man darauf achten, dass die wichtigsten Keywords mit den 63 Zeichen erfasst sind und der Satz auch abgeschnitten noch verständlich ist. Die wichtigsten Textbestandteile des Teaser-Textes sollten in maximal 153 Zeichen verfasst werden. Für eine Veröffentlichung von Pressemitteilungen über Twitter stehen 140 Zeichen zur Verfügung.

Pressemitteilungen richtig bewerben


Mit einer regelmäßigen Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet lässt sich die Reichweite der klassischen Pressearbeit um ein Vielfaches steigern. Für die Verbreitung von Pressemitteilungen steht eine große Anzahl von Presseportalen und Artikelverzeichnissen, RSS-Portale, Blogs, Social Communitys und Twitter zur Verfügung.

Tipp:
Mit einer gezielten Verbreitung der PR-Meldungen über eine Vielzahl von Presse- und Nachrichtenportalen lassen sich Zielgruppen und Medienkontakte leichter erreichen und direkter adressieren. Durch die dauerhafte Speicherung von Meldungen in den Archiven der Presseportale lassen sich auch langfristige PR- und Suchmaschinen-Effekte erzielen. Eine individuelle Erfassung auf jedem einzelnen Presseportal ist allerdings aufwändig und zeitintensiv. Mit dem Software-Dienst PR-Gateway (www.pr-gateway.de) entfällt die manuelle Erfassung der Pressemitteilungen auf den einzelnen Portalen und wird durch eine zentrale Verwaltung und Übermittlung der Daten ersetzt. Die Pressemitteilung wird nur einmal erfasst und per Klick parallel an zahlreiche Presseportale, RSS-Portale und an einen speziellen Twitter-Kanal übermittelt.
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