Aldi? Tchibo? Oder etwa Ikea? Was ist Deutschlands stärkste Handelsmarke? Dieser Frage geht die aktuelle Studie der internationalen Managementberatung
BBDO Consulting nach. Das Ergebnis überrascht: Die genannten Unternehmen platzierten sich zwar ganz oben im Marken-Ranking, Aldi auf Platz 2, Ikea auf Platz 3, Tchibo verpasste das Siegertreppchen knapp und belegte den 4. Platz.
Der Sieger dieses Jahres ist der Versender Amazon.Unter den Top 10 finden sich darüber hinaus der Drogerist dm (Platz 5), die Elektronikfachmärkte Saturn (Platz 6) und Media Markt (Platz 7), das Bekleidungshaus C&A (Platz 8), die Parfümerie-Kette Douglas (Platz 9) und der Optiker Fielmann (Platz 10).
Das Ranking basiert auf der aktuellen Studie
Retail Brands in Deutschland - Markenstärke und Markenimages 2009, die einen Überblick über die Qualität der Markenführung im deutschen Handel gibt. Die Studie analysiert die Stärke deutscher Retail Brands und geht dabei über die übliche Betrachtung von Einzelaspekten wie Preis, Sortiment, Einkaufsatmosphäre oder Kundenzufriedenheit hinaus.
Das zugrunde liegende mehrstufige Modell ermittelt die
Markenstärke aus der Kundenperspektive, die aus den beiden Komponenten Markenpräsenz und Markennutzen resultiert. Die Markenpräsenz setzt sich aus der Bekanntheit und der Klarheit des Bildes, das die Konsumenten von der Retail Brand haben, zusammen. Der Markennutzen hingegen basiert auf einer emotionalen sowie einer funktionalen Komponente. Die Berechnung des Markennutzens berücksichtigt damit sowohl die dem Unternehmen entgegengebrachte Sympathie und das Vertrauen als auch die Einzigartigkeit und die Orientierung des Händlers an den Kundenbedürfnissen.